Archiv für Oktober 2011

schicksalshafte Verfolger

Oktober 28, 2011

Just passierte Folgendes, Frau Otto-Norma(hl)verbraucher und ich gönnten uns nach der Arbeit noch einen notwendigen Bankenbummel – Kontoauszüge, Überweisungen. Postbank bei mir, HASPA bei ihr. Postbank Nähe S-Stadthausbrücke; HASPA Nähe U-Jungfernstieg, nicht weit voneinander, aber nicht die klassische Laufrichtung…

Wir verlassen die HASPA und stürzen uns gen Untergrund Richtung U-Bahn, ein junger Mann kommt uns entgegen, nicht unfesch. Er guckt irritiert, ich auch – ganz kurz, Flirtlegastheniker halt, Frau Otto-Norma(h)lverbraucher starrt, fast festgeguckt, er auch. Ich bin gleichbleibend verwirrt.

Waren Sie gerade in der Bank?“ (er)

Ja… Warum?“ (ich)

Kommen Sie aus der Postbank?“ (er)

Nein…“ (ich, zumindest direkt, das ist immerhin schon mehr als 10 Minuten her, wie soll ich mich daran erinnern) „aus der HASPA

Sind Sie sich sicher? Ich glaub, ich hab Ihre EC-Karte gefunden…“ (er)

Nein, ich glaube nicht…“ (ich)

Nun guck wenigstens nach!“ (Frau Otto-Norma(h)lverbraucher, irgendwer muss ja mitdenken)

Börsenblick – EC-Karte nicht da. Ich bin verwirrt, stottere irgendwelche Danksagungen, fühle mich schicksalhaft verfolgt…

Die einzige Sache bei der Frau Otto-Norma(h)lverbraucher nicht mitdachte war, mich darauf aufmerksam zu machen, dass schicksalhaft auftauchende Männer, die nicht unfesch sind und EC-Karten finden sowie bei der Postbank abgeben, zum Kaffeetrinken einzuladen sind. Ich übrigens auch nicht.

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Sehnsucht nach Kastanienmännchen

Oktober 18, 2011

Kastanienmännchen – seit Wochen möchte ich Kastanienmännchen bauen, aber ästhetisch wertvolle. Ich probierte mich an Otto, einem Kastanienmännchen mit Eichelkopf samt Kappe und Halbeichelfüßen. Wobei mich die Erkenntnis befiehl, dass Eicheln mit einem Messer zu durchteilen eine schlüpfrig, wenig erfolgreiche Angelegenheit ist. Otto hatte Schlagseite und war von ästhetisch weit entfernt…

Die Friesin und ich sammelten eines schönen Nachmittags unter Einsatz unseres Lebens – na gut unter Einsatz der Heile und Schönheit unserer Fingerkuppen – eine mittelgroße Tüte voll Pseudohagebutten, die ich auf einen Styroporkranz stecken wollte, mit Klarlack einsprühen und dann zur Bewunderung aller (Besucher meiner Wohnung) aufhängen wollte. Auch dies scheiterte, denn die Matschwerdung der Pseudohagebutten ließ sich durch Klarlack nicht aufhalten.

Die Friesin scheint die Hoffnung in Sachen lottische Herbstbastelei nicht aufzugeben und so hatte ich eine größere mittelgroße Tüte voller Bucheckern an meiner Haustürklinke hängen. Ich bastelte also Bucheckernkränze aus besagten Bucheckern und unbenutzten Styroporrestbeständen. Schön sieht das aus, schön herbstlich und durchaus ästhetisch wertvoll.

Zwecks Abwesenheit eines Fotoapparats ist nun natürlich die Imaginationskraft des Lesers gefragt, aber irgendetwas ist ja immer gefordert.

 

Otto – mein Kastanienmännchen – habe ich übrigens zur Freude der Nachbarskinder im Freien ausgesetzt, auf einer Bodenwelle, die seine Instabilität im Stand zumindest ohne Windeinfluss ausgleicht.

gut

Oktober 13, 2011

Wenn die Abwesenheit von Schlechtem Gutes bedeutet, sind dies gute Tage.