Archiv für November 2012

falscher der-Ofen-ist-eh-an-Kürbisflammkuchen

November 30, 2012

Vorab: Nicht vergessen morgen (1.12.) ist der letzte Tag für die Verlosung des Nikolausstrumpfes!

Im Winter in eine Wohnung zu kommen, in der gerade gebacken, wird ist wunderbar. Es riecht toll nach Schokolade und diese tolle Ofenwärme die viel besser als Heizungswärme ist liegt in der Luft, man fühlt sofort angekommen. In einer Wohnung zu sein in der seit Tagen gefühlt durchgehend gebacken wird ist weniger toll. Man fühlt sich eingemehlt, sicher die Hände sind vom ganzen Butterfett superzart, aber der dauerhafte Süßgeschmack unwegschmeckbar, bringt man den Müll runter fällt man beim Rückweg in eine Zuckergebäckduftwolke, die Sehnsucht nach Käse wächst Zusehens…

Pseudoflammkuchen mit Kürbis

Zutaten:

  • eine rote und eine weiße Zwiebel
  • 80g Speckwürfel
  • 1 EL Öl
  • ein Viertel Hokaido-Kürbis
  • ein halber Pizzafertigteig
  • 100g Creme Fraiche
  • drei bis vier Zweige Thymian
  • eine oder zwei Hände voll geraspeltem Emmentaler

Zubereitung:

  1. Ofen auf 200 Grad vorheizen
  2. Zwiebel klein schneiden
  3. und dann zusammen mit dem Speck im Öl andünsten
  4. alles etwas Farbe kriegen lassen
  5. mit Salz und Pfeffer würzen
  6. Kürbis in Spalten schneiden
  7. den Pizzateig auf die circa doppelte Größe ziehen (vorsichtig) oder ausrollen
  8. Creme Fraiche darauf verteilen
  9. Zwiebel-Speck-Gemisch darauf geben
  10. mit den Kürbisspalten belegen
  11. erneut etwas salzen und pfeffern
  12. Thymian zupfen und darüber verteilen
  13. dann Emmentaler nach Belieben, aber nicht flächendeckend
  14. und rein in den Ofen,
  15. wenn der Käse schön goldgelb und verlaufen ist, die Ränder lecker braun sind und es fantastisch riecht ist’s fertig!

Schmeckt wunderbar, riecht und schmeckt nicht nach Schokolade (auch mal schön!) und befriedigt die Käselust!

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die schönsten Ecken Deutschlands – Hamburg

November 30, 2012

Deutschlandbuch Hamburg1

Um Himmels Willen musste die arme Earny lange warten.

Dabei hat sie ein so supertolles Projekt ins Leben gerufen: Die schönsten Ecken Deutschlands, 30 Personen stellen ihren Heimatort vor. Ich bin die 13. und als das Buch hier ankam lag ich – zu gefühlt 90 Prozent aus Kamillentee bestehend – im Bett und habe nichts gemacht. Jetzt – wieder fit und fröhlich – ist das Buch fertig bzw. mein Teil des Buches ist fertig. Ein Stadtplan samt Route wurde eingefügt, kleine Bilder gemalt, Touristisches mit von Lottschen kombiniert und nun kann der Leser auf meinen Spuren wandern. Mal sehen, wer das macht!?

Deutschlandbuch Hamburg2

Jetzt kann das Buch weiterreisen!

handgemachte Schokocrossies

November 29, 2012

So unscheinbar und doch so lecker!

Ich kenne niemanden, der keine Schokocrossies mag. Warum auch? Dunkle Schokolade, das tolle Knuspern und leichte Flocken, was könnte besser sein? Selbstgemachte Schokocrossies, die einfach noch ein bisschen besser sind, weil fruchtiger und somit auch ein großartiges Mitbringsel oder Miniweihnachtsgeschenk.

Zutaten:

  • 200g Zartbitterkuvertüre
  • 200g Vollmilchkuvertüre
  • eventuell einen Schluck flüssige Schlagsahne
  • 150g Cornflakes natur
  • 75g getrocknete Cranberries
  • 75g Rosinen
  • 50g getrocknete Sauerkirschen

 

Zubereitung:

  1. Kuvertüre im Wasserbad schmelzen, bestenfalls bei nicht mehr als 60Grad, denn dann graut die Schokolade nicht, ein kleiner Schluck Schlagsahne hilft dem Glanz zusätzlich auf die Sprünge
  2. nebenbei die Cornflakes etwas „kneten“ damit neben den normalgroßen auch etwas kleinere Flakes da sind
  3. Cranberries, Rosinen und Sauerkirschen dazu geben
  4. flüssige Kuvertüre dazugeben und alles so lange verrühren bis jeder Flake schokoladenüberzogen ist
  5. mit dem Löffel kleine Türmchen auf ein Backpapier ausgelegtes Blech setzen und auskühlen lassen – fertig!

 

Dieses falsche Plätzchen ist das Gegenstück zu den Spitzbuben, geringer Zeitaufwand, geringer Geschmack und trotzdem maximaler Geschmack! Viel Spaß beim „Nachbacken“.

 

Adventskalender kurz vorm Büxenknopf

November 28, 2012

Der beste Muttifreund kann Lampen anbringen, Regale bauen, Betten auch, Schränke sowie Waschmaschinen transportieren, letztere auch anschließen und das Beste – all das macht er auch. Nicht nur für die Mutti, sondern auch für mich, das ist nicht nur nett sondern sogar großartig.

Der großartige, immer nur einen halben Anruf entfernte Notfallhelfer hat wenig Wünsche, dafür aber einen Hang zum Süßen, deswegen bekommt er nun schon seit drei Jahren statt eines Weihnachtsgeschenks einen Adventskalender. Und wenn dir jetzt auch noch jemand einfällt, der eigentlich einen Adventskalender verdient hätte…

Zutaten:

  • circa zweieinhalb Meter Stoff
  • Schneiderkreide
  • Lineal
  • Stoffschere
  • Nähmaschine
  • Garn
  • Bügeleisen
  • nach Belieben Stickgarn und Nadeln oder Stoffmalfarbe
  • geheimes Füllmaterial
  • Schleifen- und Kräuselband
  • eventuell Geschenkanhänger

Anleitung:

  1. für 24 Säckchen (fertige Größe 22cm mal 14cm) Stoff zuschneiden 52 mal 17cm pro Säckchen
  2. Stoffstücke an beiden schmalen Stoffkanten vier cm umbügeln
  3. die umgebügelten Stoffkanten mit einem Zickzackstich festnähen und somit gleichzeitig versäubern, dabei hilft es einen Tesastreifen 3,8cm neben die Nadel zu kleben und den als Anlegekante zu benutzen
  4. Stoff zu einem Säckchen zusammenklappen – linke Stoffseiten aufeinander
  5. wer Zahlen drauf sticken will macht das jetzt im unteren Drittel
  6. Seitennähte 0,5cm breit abnähen, versäubern ist nicht nötig
  7. Säckchen auf links drehen, Seitennähte überbügeln
  8. Seitennähte erneut abnähen, diesmal 0,75cm
  9. Säckchen wieder auf rechts drehen und wieder bügeln
  10. sich freuen, dass die inneren Nähte so hübsch sauber sind
  11. nach Belieben Säckchen im unteren Drittel mit der passenden Zahl bemalen – es gibt aber auch Nummern zum Aufkleben
  12. Säckchen füllen
  13. Säckchen mit Schleifen zubinden und nach Belieben mit Geschenkanhängern verzieren

Tipp: Wenn man vorgibt ein Großproduzent zu sein geht’s ganz schnell. Ungefähr vier Stunden braucht man, wenn man die Arbeitsschritte alle hintereinander abarbeitet. 24 mal Zuschneiden, die Stoffkanten umbügeln, beim Zickzack und Seitennähtenähen muss man noch nicht mal absetzten, wenn man die Stoffstücke aneinander legt… Zahlen aufsticken bzw. –malen dauert aber fast noch mal so lange…

Spitzbuben

November 26, 2012

Backen ist nicht so meins (man muss immer so lang auf das Ergebnis warten), aber Spitzbuben sind definitiv meine Herstellungs-Anti-Kekse. Dreimal Ausstecken für einen Keks das doch unproduktiv. Leider schmecken die Herstellungs-Anti-Kekse besonders gut und am allerbesten meiner Omama, die gerne bei Kekspräsenten anderer Art betont, dass ihr Spitzbuben aber die allerliebsten sind.

Zutaten:

  • 500g Butter
  • 250g Zucker
  • ein Päckchen Vanillinzucker
  • eine Prise Salz
  • 700g Mehl (und Mehl zum Ausrollen)
  • zwei Eier
  • 400g Johannisbeergelee
  • 250g Puderzucker

Zubereitung:

  1. wer lieber rührt als knetet, verflüssigt die Butter (wie ich), alle anderen schneiden sie in kleine Flöckchen
  2. Zucker, Vanillinzucker und das bisschen Salz unterrühren bzw. verkneten
  3. Mehl dazusieben…
  4. …und zusammen mit den Eiern zu einem schönen Teig verarbeiten
  5. Teig kalt stellen
  6. wenn der Teig fest ist, Ofen auf 200 Grad vorheizen
  7. Arbeitsplatte einmehlen, Nudelholz auch
  8. Teig ausrollern und dann ausstechen, ausstechen und nochmals ausstechen pro Keks eine Unterscheibe und Oberscheibe mit Loch oder Motiv-Reinguckloch
  9. bei meinem Ofen ist es sinnvoll die Unterscheiben nach hinten zu legen und die Oberscheiben mit Loch alle nach vorn auf die Plätze mit Aussicht
  10. sechs bis acht Minuten backen
  11. Kekse etwas auskühlen lassen, dann die einen ordentlichen Klecks Gelee auf die Unterscheibe verteilen und die Oberscheibe drauf kleben
  12. anschließend  puderzuckern

Und dann der Oma schenken, aber nicht alle sonst wird sie noch übermütig!

Verlosung: des Nikolaus‘ Strümpfe

November 25, 2012

Es lohnt sich die nächsten Tage hier immer mal wieder rein zu schauen.

Nicht nur, dass das 30-30 Projekt abgearbeitet wird (30 Tage bis Weihnachten und dazu 30 Blogeinträge – ja Pläne muss man haben), nein es wird auch etwas verlost.

Die Weihnachtswichtelwerkstatt ist eröffnet.

30 Nikolausstrümpfe plus eins sind hier entstanden und der 31. wird verlost. Wer seinen Namen in den Lostopf werfen mag, kann das gerne tun, indem er bis zum 1.12. einen Kommentar hinterlässt. Ausgelost wird dann am 1. Advent! Neben beige und rot, gibt es noch hellblaue mit rosa Streublümchen – sehr Prinzessin Lillifee – und einige aus klassisch-blauem Jeansstoff.

Wer nicht so lange warten mag oder mehr als ein Nikolausstrumpf verschenken will, kann das Schnittmuster bekommen.

Lies von Lott liebt Eulen

November 24, 2012

und Weihnachten!

Weihnachten – bald ist es soweit, in 30 Tagen!

Ich fühlte mich gut vorbereitet, bis mich eine hundsgemeine Erkältung dahin raffte, die nur wenig Gutes hatte, nämlich, dass ich die kleine Eule fand und als Seelenfutter adoptierte, jetzt steht sie hier und verbreitet Weihnachtsstimmung.

Weihnachtsstimmung und Weihnachtsprojekte gibt es die kommenden 30 Tage hier, denn das Projekt heißt: 30 Tage, 30 Blogeinträge. Freut euch, ich freu mich!

Ach ja die hübsche Eule gibt’s bei Strauss Innovationen.