Posted tagged ‘Familie’

ja! Sie lebt noch…

Mai 4, 2017

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15578667_10212034618764093_6979660692547997600_n… und es geht Ihr gut!

Der letzte Blogeintrag ist nicht ganz drei Jahre her. Drei Jahre in denen einiges passiert ist. Der Mann, der Grund für meine Schreiblosigkeit (das besondere Geschenk), ist immer noch ein besonderes Geschenk.

So besonders, dass ich den behalte – bis zum Ende!

Und das haben wir am 30. September dann auch mal amtlich gemacht. Genau 11 Monate vorher, stellte er die Frage aller Fragen und mich mit dem wunderschönsten Ring der Welt ausgestattet (er wird den Rest seines Lebens wohl behaupten, dass ich die Frau bin, die am schwierigsten mit Schmuck zu bestücken ist und vielleicht hat er damit sogar Recht).

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Das ist der Kerl, übrigens!

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Unsere Eheringe, unterschiedlich wie wir und doch zusammen passend!

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Geschenke gab es auch: Eine Reise nach Vietnam! Für zweieinhalb Wochen!!

Ein rundherum gelungener Tag… Und seitdem ist auch viel passiert, sehr viel. So viel, dass ich aktuell so aussehe:

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WARNUNG: Esst keine Wassermelonensamen!

Nein im Ernst, ich bin schwanger! Wir erwarten Nachwuchs. Höchstwahrscheinlich einen kleinen Kerl, der unser Leben erneut auf den Kopf stellen wird. Ich Wir freuen uns drauf.

Und mit dem frischen Erdenbürger gibt es auch ein neues Projekt:

Es wird wieder gebloggt!

Und zwar hier: https://2einhalbunterwegs.wordpress.com/

Worum geht’s?

Nils, ich und das Würmchen berichten über unser Projekt:

Zweieinhalb unterwegs – das Abenteuer eines Paares mit frischem Nachwuchs, das im selbst gebautem rollendem Tiny House loszog um sein Heimatland zu entdecken. 

Von der Planung, über den Bau des Tiny Houses, bis hin zur großen Fahrt. 

Euch erwarten (hoffentlich und sicherlich) lustige Geschichten, Persönliches, Skurriles vom Bau, Interviews, Restauranttipps, Reisetipps, DIY-Tipps, Rezepte, neue Gesichter und alte Bekannte, eine etwas andere Deutschlandreise und allerhand Chaotisches, falls es mal nicht so klappt wie gedacht. 

Die dazugehörige Facebookgruppe findet Ihr hier: https://www.facebook.com/2einhalb-unterwegs-1849552005306655/

Wir freuen uns über Kommentare, Follower, Likes, wenn Ihr ein bisschen Werbung für uns macht (z.B. uns teilt). 

Ganz liebe Grüße, wir 3!

familiäres Weihnachtsessen oder was ist los mit den Traditionen

Dezember 30, 2009

Chinomso fragte und ich nehme ihr erstes Schreibstöckchen als mein erstes Antwortstöckchen und jetzt gehts los…

Was gibt es bei euch an Weihnachten zu essen?

Normalerweise gibt es bei uns Heiligabend Raclette, weil das Kind sich das wünscht. Das Kind bin ich, das nur anbei. Mit dieser Tradition wurde dieses Jahr aber gebrochen, meine Mutter riss das Fest an sich (was eine adrett-garstige Formulierung) und bestimmte „kein Raclette“, die Rentner stimmten zu und so waren wir mit Raclettelosigkeit gestraft, wurden aber mit einem Überraschungs Drei-Gang-Menü in Form von Feldsalat mit Himbeer-Balsamico-Essig sowie geratenem Ziegenkäse im Speckmantel, anschließend Aprikosen-Hänhchenpfanne mit buntem Wildreis und abschließend Waldbeeren mit Sahne und Baiser entlohnt. Des Weiteren ungewohnt meine Mutter und ich zusammen in der Küche beim Vorbereiten, Abschmecken und Servieren.

Am 1.Weihnachtstag gibt es üblicherweise Brunch und das dann außer Haus… Aber im Sinne der Traditionsbrechung und des Weihnachtsessenansichreißens, habe ich dieses Essen annektiert und zum Mittagessen um eins geladen. Dank dem eifrigen Yvönnschen, das sich noch in der heiligen Nacht der undankbaren Aufgabe des Rosenkohlentblätterns widmete – dabei wurde übrigens eine neue Geschwindigkeitsmessung erfunden rkh alias Rosenköhler (ihre favourisierte Pluralform von Rosenkohl) pro Stunde, Yvönnsche schaffte es circa auf 35rkh, aber das nur anbei – konnte am nächsten Tag gut vorbereitet und pünktlich mit diesem orientalisch angehauchten Weihnachtsessen aufgetrumpft werden: Apfel-Karotten-Suppe mit Curry und Kokosnussschaum, als Zwischengericht thailändischer Rosenkohlsalat mit Nüssen an (oh, „an“ klingt in Menüfolgen immer herrlich abgedroschen) karamelisiertem Ziegenkäse, Entenbrust mit Pflaumenthymiansoße samt Granatapfelcouscous sowie indisch angemachtem Spinat und Mangochutney als Hauptattraktion, abschließend auf der Speisekarte leicht übersüßtes Stollenparfait (Süße des Stollens definitiv unterschätzt) mit Orangensalat und ein Lebkuchensoufflet wahlweise mit Eierlikör…

Der 2. Weihnachtstag verstreicht in unserer Kleinfamilie immer recht ereignislos und so befassten Yvönnsche und ich uns mit der Restevernichtung, sowie unserer Kiezkonsumshoppingtour!

Gibt es bei euch Traditionen, die von Generation zu Generation weiter gegeben werden?

Tradition ist wohl ein bisschen Familie und Heimat, das wir überall hin mitnehmen und so gibt es auch bei uns – vielleicht nicht so viele (sehr kleine Familie, daher nur kleine Traditionen) aber doch – einige Traditionen und von der des Geschenkeauswickelns will ich berichten: 

Es hat ja inzwischen an Normalität verloren, aber bei uns ist das Geschenke verschenken noch ganz groß in Mode. Was daran liegen mag, dass wir alle gerne Verschenken, uns auch meist was einfällt und ein paar Wünsche auch immer vorhanden sind. Alle Geschenke, vom Strumpfpaar über getrocknete Apfelringe werden schön verpackt mit verschiedenem Geschenkpapier und farblich passendem Schleifenband – zumeist meist personenbezogen, soll heißen ein jeder Beschenkte hat beispielsweise eine Schleifenfarbe oder ein spezielles Papier, so dass man beim Auswickeln alles gut unterscheiden kann und keiner was Falsches entpackt. So personenbezogen wie die Verpackung schichtet meine Mutter kleine Geschenkehäufchen. 

Wenns dann ans Auspacken geht beginnt Opa, nicht ohne dass meine Oma vorher erwähnt „Eigentlich fangen ja immer die Kleinsten an…“, gemeint ist das Kind – also ich, welche das geflissendlich ignoriert und seit Jahren auf eigenen Wunsch immer die letzte Entpackerin ist. Geschenkpapier wird gewöhnlich nicht zerrissen und Geschenkbänder zur Seite gelegt (ja, wird sind eine Geschenkbandaufbügelfamilie) und landen ebenso wie schicke Geschenkanhänger in einer extra bereitgestellten Tüte mit Weihnachtsmotiv. Neben dem Sofa steht eine Kiste für unbrauchbares Papier, da meine Ma umherfliegende Papierreste kirre machen würden und das können wir Weihnachten gar nicht gebrauchen. Des Weiteren gibt es seit zwei-drei Jahren betreffend der Geschenke einen adoptierten Neubrauch der Familie Bärchenstreich (Frau Bärchenstreich gloreiches Verbalgenie und eine Studienfreundin von mir, mit der ich so manche Nacht durchzeichnet (nein, da steht nicht durchzecht!!) habe): Jedes Geschenk wird begutachtet, vorsichtig geschüttelt und dann folgt unabhängig von Größe, Form und Gewicht der Ausspruch „…ich glaub es ist ne CD… bestimmt ne Langspielplatte!“, was allgemein zu viel Heiterkeit führt.

Zwischendrin fällt Oma dann noch ein, dass eigentlich keiner Geschenke kriegen sollte, denn keiner hat gesungen und stimmt meist die erste Strophe von „Schneeflöckchen, Weißröckchen“ an, nicht ohne nach maximal drei Zeilen glücklicherweise wieder aufzuhören. Wir haben viele Talente, musikalische gehören leider nicht dazu!