Mhhhhhaselnussröllchen

Haselnussröllchen

Warum heißen Plätzchen eigentlich Plätzchen?

Na weil für ein Plätzchen immer noch irgendwo ein Plätzchen ist...“ (Zitat aus der Fernsehserie die Nanny)

Also Mhhhhhhaselnussröllchen-Plätzchen. Die Schwierigkeit bei Plätzchen ist welche zu finden, die schön und lecker sind. Viele sind zu süß oder zu trocken oder zu lasch, irgendwas ist ja immer. Bei einer Freundin ass ich vor einigen Jahren ein Haselnussplätzchen, welches auf einer Oblate wohnte und ein Haselnusshütchen hatte. Der Keks war unglaublich gut, aber ich hatte auch unglaublich Hunger, weil die Freundin, die an jenem Tag zum Weihnachtsessen lud, ein unglückliches Händchen in Sachen Zeitmanagement hatte, wodurch es die Vorsuppe erst um halb zehn gab, obwohl zu um sieben geladen waren.

Seither suche ich genau dieses Plätzchenrezept, welches besagte Freundin leider nicht hat, da sie die Kekse geschenkt bekam.

Just fand ich eines, da genau so aussah und sich auch gut las. Teigkügelchen auf Oblate usw, also ich Teigkügelchen auf Oblate 40 Stück wie im Rezept beschrieben, Oblatendurchmesser wie im Rezept beschrieben, Plätzchen gebacken wie im Rezept beschrieben, Erfolg ich hatte ein Plätzchen! Eins, denn im Text war leider nicht beschrieben, dass die Plätzchen an Volumina zunehmen wie man es kaum erahnen kann und man mindestens 3 cm Platz zwischen den Plätzchen lassen sollte, sie überquellen nämlich die Oblaten (was übrigens nicht besonders hübsch ist) und verbinden sich zu einer Art Blechkuchenmonsterplätzchen mit Minilücken alias – the big ugly cookie! Auch geschmacklich waren sie okay aber weit entfernt von Erlebnis, also verabschiede ich mich von der Idee eines Haselnuss-Oblaten-Plätzchens.

Um die restlichen gemahlenen Haselnüsse zu verarbeiten habe ich ein neues Rezept gesucht und mit einer gesunden Portion Respekt sowie Abstand zwischen den Plätzchen gebacken… Dieses Plätzchen ist ein Superplätzchen (geschmacklich und in Sachen Optik, nicht aber in Sachen Aufwand und Größe) und wird in die Weihnachtsklassiker aufgenommen – YEAHR, das Plätzchen freut sich.

Zutaten:

  • 200g weiche oder geschmolzene Butter
  • 200g Frischkäse
  • 300g Mehl
  • 100g brauner Zucker
  • 100g weißer Zucker
  • 100g gemahlene Haselnüsse
  • Quittenmarmelade

Zubereitung:

  1. Butter, Frischkäse und Mehl zu einem Teig verarbeiten
  2. diesen 2 Stunden kalt stellen
  3. Ofen auf 175 Grad vorheizen
  4. Zucker und Haselnüsse vermengen
  5. kalten Teigklops (und ja ist richtig, dass da kein Zucker drin ist) in vier möglichst gleich große Teile teilen
  6. circa ein Achtel (zwei bis drei Esslöffel voll) des Haselnusszuckers auf der Arbeitsplatte verteilen und ein Teigviertel darauf rund – mit einem ungefähren Durchmesser von 26 bis 28 cm – ausrollern, Teig dabei einmal umdrehen und die Arbeitsplatte wieder mit circa einem Achtel des Haselnusszuckers bestreuen, so dass der Teig oben und untern haselnussgezuckert ist
  7. runde Teigscheibe in 16 „Kuchenstücke“ schneiden, auf jedes Kuchenstück dünn etwas Quittenmarmelade (- Orange sollte auch gehen) streichen und die Stücke vom breiten Ende beginnend aufrollen
  8. mit geringem Abstand aufs Blech legen und circa 20 Minuten backen

Mantra an: Backe diesen Keks * Backe diesen Keks * Backe diesen Keks :Mantra aus

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9 Kommentare - “Mhhhhhaselnussröllchen”

  1. Inch Says:

    Darf ich Deine aktuelle Verlosung eigentlich auf meinem Blog verlinken?

  2. Mathilda Says:

    Ohh, is ja richtig lecker. Mag es gerne süss, aber saftig und nicht wirklich Kekse, aber mit Oblaten und Haselnuss kenne ich auch. Die dürfen aber kaum Hitze haben, sollen nur etwas trocknen…megalecker, doch das Rezept habe ich nicht mehr.
    Haselnüsse gemahlen und zum Verzieren, Zucker, Eiweiß, mehr braucht man nicht.

    LG Mathilda :-)

  3. debby Says:

    die sehen wirklich wahnsinnig lecker aus! danke für das rezept =)


  4. Danke für das Rezept! Ich werde mich am Sonntag völligst dem Backwahn hingeben, von morgens früh bis abends spät, und da kommen mir diese Röllchen zum Nachbacken gerade recht.
    Liebe Grüße!


  5. Die sind echt lecker, ich habe sie heute gebacken… Allerdings habe ich statt sechzehn nur acht „Tortenstückchen“ geschnitten. Und beim Ausrollen die runden Platten nicht umgewendet, sondern die Nussmasse einfach draufgestrichen, das ist wesentlich leichter von der Hand gegangen. Außerdem hatten sie in dem sehr ärmlich bestückten kleinen Supermärktchen am Eck weder Quitten- noch Orangenmarmelade, deshalb habe ich Apfel-Zimt genommen…


    • Freut mich, dass es gut geklappt und gut geschmeckt haben. Wie gesagt, dieses Jahr zum ersten Mal gebacken, aber jetzt schon unter den Top 5 meiner Lieblingskekse!


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