München – Impressionen in gelb (25.09.2012)

Yvönnche freut sich: „Morgen… ab morgen hat München ein ganz besonderes Menschenkind mehr. Freu mich ganz doll. Lieben Gruß.

München – immer wieder München.

Ich habe eine winzige Tasche, mit leichtem Gepäck zu reisen fühlt sich an als wäre das ganze Leben leicht und unbeschwert. Meine winzige Tasche wiegt eine Tonne – wie kann das sein? U-Bahn Barmbek fünf XXL Franzbrötchen, eine weitere Tüte, ich hab zu wenig Arme, Entschluss: Ich kaufe einen Lederschulranzen im Retrostil!

Getränke? Oder noch einen Laptop in der Tasche?“ „Nein und nein alles bereits aussortiert.“ „Dabei sehen Sie so bunt aus.“, okay der Zusammenhang ist an mir vorbei gegangen, ist bunt ein Kompliment oder steht bunt für chaotisch, falls ja, es sind die Haare, die Haare! Eine Käsestulle für 3,50 und dann Boarding. Fliegen, meine niemals endende Faszination fürs Fliegen – das Geholper über die Rollbahn, in den Sitz gedrückt und dann hebt sich dieses Monster aus Metall, Stahl und Technik in die Lüfte, was wiegt ein Flugzeug eigentlich? Durchs Hamburger Waschküchenwetter, ich kann die Alster sehen, angegraute Wolken werden puderzuckerweiß, dann hellblauer Himmel und ich frage mich, wie es sich wohl anfühlt, wenn man durch eine Wolke fällt. Ein O-Saft, eine Cola und eine Landung später – München, Sonne und Yvönnsche.

Wir sind ein eingespieltes Team: Wohnungsführung, Franzbrötchenübergabe, Gastgeschenkentwickeln und ja sie mag es, Grundrisse anschauen, Wochenplanung, Konsumbesuch…

…und ich liebe Konsumbesuche.

München ist in Sachen Konsum nicht das gleiche Land wie Hamburg. Sicher gibt es eine deutschlandweite Produktpalette, aber das ist der unspannende Teil. Es gibt Lokalpatriotismus bis ins hinterste Kühlregal; bei Aldi Süd gibt’s lustiges Schichtdessert und einen Bretzelautomaten, der nach Druck auf einen kleinen blauen Knopf unter leisem Geratter eine Bretzel ausspukt, Knopfdruck verpflichtet zum Kauf steht da, wir brauchen keine Bretzeln – leider, der Knopf ist so reizend; die Fleischpalette ist abstrakt, bei der Hälfte müsste ich in Sachen Zubereitung im Kochbuch nachschlagen. Wir brauchen ewig, könnte an mir liegen. Ein Konsum weiter – Federweißer, juchuuu deutschlandweite Produktpalette Federweißer. Wir kaufen Federweißer, es gibt ihn zu Pfifferlingsflammkuchen, in einer solchen Menge, dass meine Kommunikation mehr und mehr Kichern wird.

Yvönnsch freut sich noch immer.

Ich freu mich auch.

Ach ja! Die Idee Fotos in einer Farbe(palette) zu machen ist aus einem lustigen Reiseführer, dessen Namen ich just vergessen haben. Passt prima zu  mir, die sich immer darüber ärgert, dass die Urlaubsbilder nicht zusammen passen (ach dieser Sortierwahn muss auch mal ein Ende haben). Auf jeden Fall gibts neue Blickwinkel und macht Spaß – euch hoffentlich auch.

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One Comment - “München – Impressionen in gelb (25.09.2012)”

  1. Reisenews Says:

    Reise- und UrlaubsNews…

    München – Impressionen in gelb (25.09.2012) « Lies von Lott…


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