Urlaubstag 3

ausgeschlafen; ein großes Glas Milch getrunken, Plätzchenrezept raus gesucht; mit Freuden gesehen, dass die ausgesetzten Zeitschriften einen Abnehmer gefunden haben; Taschentücher gekauft beim bösen Drogeriemenschen, den ich sonst meide; Wohnung angeschaut; fest gestellt, dass es Messis gibt; mich gefragt, ob das gelbe Wandfarbe ist oder schlicht Ablagerungen; gehofft, dass es gelbe Wandfarbe ist; eine Telefonnummer aufgeschrieben; Grundriss studiert; festgestellt, dass in den Tempotaschentuchverpackungen nun nur noch 9 statt 10 Stück drin sind; Empörung verspürt; Bankangelegenheiten abgewickelt; in zwei Blumenläden die Auslage studiert; einen Gutschein eingelöst – schwarze Socken; an dem tollen Schal eines schwedischen Designerduos vorbeigegangen; nicht schwach geworden, aber doch lange überlegt; in der Buchhandlung eine Stunde lang Bücher durchgeblättert; sehr gelacht; beschlossen Frau Otto Norma(h)lverbraucher ein Buch zur Muttiwerdung zu schenken; imSchickedönsladen gute Weihnachtsanregungen bekommen; im Papierbedarfsladen über die horrenden Geschenkpapierpreise gewundert; Frischkäse in der Geschmacksrichtung Kürbis-Chilie beim türkischen Lebensmittelhändler gekauft, außerdem nebenan beim Obsthändler, mit dem ich mir den Nachnamen teile, Kartoffeln, Kürbis, Tomaten und zehn Mandarinen; 18 lila Rosen gekauft; ein Bällchen Eis gegessen; schockiert festgestellt, dass in Wandsbek schon Weihnachtsmarkt ist; empört eine Augenbraue hoch gezogen; fest gestellt, dass die Heimfahrbahn auch die normale Arbeitstagheimfahrbahn gewesen wäre; die dicken Hausschuhe angezogen; mit la Mama telefoniert; die restlichen Zeitungen durchgeschaut und aussortiert und wieder ausgesetzt; eine SMS geschrieben

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4 Kommentare - “Urlaubstag 3”

  1. Ruthie Says:

    Echt? Nur noch 9 Taschentücher? Hammer! Die beschummeln uns, wo sie nur können…
    Lila Rosen – wunderbar!
    Türkische Frischkäsekreationen liebe ich auch sehr – gibt es in der Hauptstadt immer. Hier aufm platten Land müsste ich die schon selber machen :(
    Zeitschriften aussetzen geht aufm Dorf auch schlecht. Glaub ich.

  2. chinomso Says:

    An schönen Schals vorbei zu gehen, wenn ich sie erstmal angefühlt habe, ist ungeheuer schwer für mich. Ich habe neulich erst wieder einen teuren schwedischen gekauft. Der gefällt mir aber so gut, dass ich nix bereue. Liebe auf den ersten Blick, auf den zweiten, dritten und 53ten immer noch.


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