weiße Fummel gucken – Teil 1

Nachdem von der Friesin festgestellt wurde, dass die Unendlichkeit, vor der sie sich so fürchtet, maximal eine Unendlichkeit in der Endlichkeit mit Option auf Verkürzung also definitiv nur Endlichkeit ist, ist sie pro Ja-Sag-Sache.

Nur das Vokabular hakt noch.

Per SMS werde ich also zum „weiße Fummel gucken“ geladen  und wir stürzen uns in Berge weißer Tüll, Spitze und Pailletten. Eigentlich stand von Anfang an fest ein helles Kleid wird es nicht, aber Heirat war ja auch ausgeschlossen. So ist das mit vorgefassten Meinungen.

Vorgefasst war auch die Meinung, dass wenn hell, dann mit Spitze, denn das Motto heißt 40er. In Brautmodenladen eins mit einer Verkäuferin, die ihre Sonne im Herzen schon bei den Bräuten der Sommersaison verbraucht hat, stellen wir fest Spitze ist schön, die Friesin in Spitze aber nicht glücklich. Brautmodenladen zwei hat zu und so fahren wir am frühen Nachmittag todesmutig gen Innenstadt, was nur wegen meines Parkplatzsonnenköniginnendaseins eine gute Idee ist. Im Brautmodenladen drei herrschen zwei Damen mit russischem Akzent, die Friesin sieht aus wie Scarlett O’hara, aber sie ist eben nicht Scarlett O’hara, die russischen Urgesteine der Brautmodenvermittlung sehen das anders.

Später – bei einer Kaufhauskette – finden wir das Kleid, das am besten sitzt, aber in Sachen Stoff und Farbe (jaja, die vielen Töne des Weiß‘) nicht überzeugen kann, Rom wurde nicht an einem Tag erbaut, wir gehen auf einen koffeinhaltiges Heißgetränk und beschließen , dass es für den ersten Eindruck in Sachen Brautmoden reicht und setzten einen weiteren Termin fürs Brautmodengucken fest.

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4 Kommentare - “weiße Fummel gucken – Teil 1”

  1. april Says:

    Und wie wär’s mit einem türkischen Laden? Hier am ‚Eigelstein‘ (Straße) gibt es etliche Abendkleidergeschäfte. Leider brauch‘ ich ja keins mehr ;-)


  2. Uaah, scheint so schwierig zu sein wie der Kauf des Kleides für den Abiball. Da bin ich froh, dass ich noch in der DDR geheiratet habe. Da gab’s nicht soviel weiß in der Stoffabteilung. Und das erworbene Stück Stoff hab ich dann eh meiner Mutter in die Hand gedrückt mit dem Auftrag, mir genau so eins zu nähen wie die Braut in der Werbung für ein koffeinhaltiges Heißgetränk des Klassenfeindes…


    • Ja Brautkleidkauf ist eine Herausforderung. Kaufen und nähen lassen war auch eine Option, aber wie in Teil 3 schon gelesen, haben wir es tatsächlich geschafft.


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