der frühe Vogel

Nach einem weiteren Abend im Madklubben, unglaublich gutem Braten in witzig seltsamer Begleitung von Blumenkohl, Lauch, Mandeln mit Zitronencreme und dem Vorsatz um halb neun aufzustehen, schaffe ich es schon eine Stunde früher. Ebenso wie der Rest meines Zimmers, das Aufstehen der Koreanerinnen hat die Lautstärke eines Renovierungstrupps.

Halb neun bin ich schon auf dem Flohmarkt und damit die erste. Fast noch vor den Standbetreibern. Schaffe es bis zehn einmal quer durchs Univiertel, nehme die fehlenden sieben Sehenswürdigkeiten mental mit, anschließend ein Schlenker über den Antikmarkt am Kanal der Altkopenhagen umschließt (diesmal keine Tellerregale) und über die Brücke nach Christianshavn, einmal den Kanal entlang, alles noch vor der Regelladenöffnungszeit elf.

Und dann zweite Chance für Christiania. Wildblumen überall, Oma hätte ihre helle Freude, in den Beeten/Wildwiesen gelegentlich ein Alkoholrauschausschlafender der letzten Nacht, in den Cafes trinken bunte Menschen Orangensaft zu Toast und Eiern. Wandmalereien an schiefen Häusern, bepflanzte Gummistiefel und Autoreifen, in Ständen werden Fruchtsalate und Smoothies verkauft, die Sonne scheint, Kinder spielen – bunt, glücklich, fröhlich, frei, kreativ, zumindest ein bisschen.

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