auf einem quietschendem Meerschwein reitend

2000 Stadträder gibt es in Kopenhagen. Das funktioniert wie beim Konsum mit Einkaufswägen: Münze rein, in diesem Fall 20DKK etwa 2,90Euro, Metallstecker ziehen und los geht es. Soweit die Theorie. In der Praxis stellt sich heraus, dass es schon eine Herausforderung ist so ein Stadtrad überhaupt zu finden, geschweige denn einen dieser Stadtrad-Sammelplätze.

Ich finde ein Stadtrad, auf dem jemand fährt, und ein Stadtrad ohne Kette, keinen Stadtradsammelplatz. Meine frisch beim Hostelfrühstück kennengelernte Tagesbegleitung findet auf einer Tour mit seinem Elektrobike (dazu äußere ich mich jetzt nicht) eins, was zwar nicht wirklich fit aussieht, aber fährt.

Wir fahren am Stadtsee entlang, das Rad ist von komfortabel weit entfernt und quietscht als würde ich versuchen ein Meerschwein zu reiten. Aber es fährt, vorbei am Planetarium, weg von der Innenstadt. Auf den straßenangelagerten Radwegen fühle ich mich sehr Kopenhagen, auch wenn die Kopenhagener alle in mindestens doppelter Geschwindigkeit fahren, natürlich ohne jede Anstrengung. Das liegt nur am Rad, ich bin mir sicher.

Im Westen Kopenhagens angelangt, stoppen wir bei einem Fruchtshop, kaufen Kirschen, Aprikosen und Blaubeeren, irgendwie muss man in Dänemark Blaubeeren essen. Die Tagesbegleitung ist survival-mäßig ausgestattet neben dem Elektrofahrrad gibt es eine Decke sowie Sonnencreme und er teilt alles.

Dann in Fredriksberg Garten: Sonnenbaden zwischen Dänen.

Advertisements
Explore posts in the same categories: das tägliche Leben und ich

Schlagwörter: , , ,

You can comment below, or link to this permanent URL from your own site.

6 Kommentare - “auf einem quietschendem Meerschwein reitend”

  1. Miss Vanilla Says:

    Zauberhafter Blog, ich hab dich mal verlinkt.

    Beste Grüße

  2. podruga Says:

    schööön! mir sagte man letztes jahr, dass die fahrradmiete nicht mal was kostet…
    kopenhagen macht spaß und offensichtlich ist man auch als alleinreisende gut aufgehoben!

  3. zimtapfel Says:

    Diese Leihfahrräder gab es nach meiner Erinnerung schon, als ich 1997 zum ersten Mal Kopenhagen besuchte – damals hat mich das schwer beeindruckt. Stationen mit diesen Rädern habe ich damals auch mehrere gesehen, meine ich. Insbesondere auf der Ecke, wenn man von Bahnhof Richtung Zentrum geht.
    Inzwischen gibt es das ja in Deutschland auch in der ein oder anderen größeren Stadt, aber damals fand ich das sowas von revolutionär! :-)


    • Ich habe heute gehört, dass die Citybikes im Winter eingesammelt werden und zur Wartung gehen. Wahrscheinlich sollte man also im März, April Kopenhagen-Citybike-Urlaub machen, dann sind sie vielleicht noch an ihren Stationen.

      Momentan findet man hi und da ein liegen/stehen gelassenes. Revolutionär finde ich es trotzdem, insbesondere da sie ja umsonst sind. Große Klasse!


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: