2011 – mit etwas Abstand oder viel Nähe

2011 also und wieder ein Jahr voller Erwartungen, Pläne, Hoffnungen, Träume, Vorhaben und nahezu grenzenlosem Aktionismus.

Ich bin anfällig für diese Jahresendsentimentalität und für die am Jahresanfang auch. Da fallen die großen Fragen wie dunkle Klaviere in alten MickeyMouseComics (schwarz-weiß versteht sich) vom Himmel und trümmern Lücken in die Großhirnrinde des menschlichen Verstandes – generelles Reflektieren:

  • wer bin ich?
  • wichtiger noch wer will ich sein?
  • und wie sein?
  • wo will ich hin?
  • und warum ist „carpe diem“ so schwer?

Und da sind sie wieder meine Fragezeichenfreunde aus übertriebenem Perfektionismus; dem Alles-oder-Nichts-Gedankengut; das Gefrierhäschengehocke vor den abertausenden Möglichkeiten; das Gefühl, das die Zeit davoneilt; den inneren Maximen; kuriose Fremdeinflüsse, über wie man sein sollte, und euphorisches WIEMANSEINKÖNNTE; sowieso wieder viel könnte und sollte und andere ennge Vertraute des Konjunktivs. Summa summarum immer wieder das Gleiche um die gleiche Frage: Wie man am besten bei sich selbst ankommt…

Aber das Leben ist schön, nicht bis ins kleinste Quantenkorn aber doch schön. Im Groben und Ganzen mit etwas Abstand oder viel Nähe. Insofern: Willkommen du Jahr voller Pläne, Erwartungen, Herausforderungen, Pläne, Träume, Vorhaben und grenzenlosem Aktionismus.

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6 Kommentare - “2011 – mit etwas Abstand oder viel Nähe”


  1. Vielen Dank,
    dir ein ebensolches!

  2. quadratmeter Says:

    Carpe diem. Augen zu, einatmen, die (notfalls eingebildete) Sonne auf der Haut spüren und loslaufen. Alles Gute für 2011! :)

  3. Herr Teddy Says:

    Schön das du wieder da bist!
    Mir ging/geht es ja ähnlich. Eigentlich bin ich kein Freund von Werbung, aber vielleicht hilft dir „Der kleine buddhistische Krisenmanager: Vom Umgang mit Streß, Belastungen und alltäglichen Katastrophen“ von Maren Schneider. Mir hilft es ruhiger und entspannter in Konfliktsituationen zu gehen und entgegen dem Buchtitel kommt es sehr gut ohne religiösen SchnickSchnack aus.


    • Danke…
      Irgendwie habe ich gefühlte hundert Mail beantwortet, da ist da Bloggen etwas auf der Strecke geblieben. Da hatte ich dann tausen Dinge zu Bloggen, die nicht mehr unterzukriegen waren und dann habe ich es gelassen… Aber es freut mich sehr, dass ich vermisst wurde.

      Danke für den Buchtipp.
      Ich lese gerade etwas, dass sich mit dem Drang Dinge vor sich her zu schieben beschäftigt und damit dass man sich Dinge vornimmt, die groß wie Häuser sind, und auch damit, dass man wenn man was ändern will immer alles jetzt und sofort und grundlegend will. Was natürlich dann eine zu große Baustelle ist und einen dann der Mut oder das Durchhaltevermögen verlässt.
      Konfliktmanagement ist dann eventuell die nächste Baustelle.


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