der Status des Besonderen

Sie ist wirklich ungemein nett und so.“

Erstens hab ich nicht gefragt und zweitens ist „und so“ wieder so ne Beschreibung, die einen zwecks Uneffizienz und Allumfassung in den Wahn treibt. Wahrheitsgemäß: Wahn alias Neid. Mein Neid macht sie nicht weniger ungemein nett, nur mich weniger (nett und auch sonst einiges).

Neid ist eine unnütze garstige Sache und meist grundlos. In diesem Fall besonders grundlos. Intelligente Selbstanylyse hat ergeben, dass ich mich um meinen Status des Besonderen betrogen fühle. Aber auch intelligente Selbstanalyse ändert nichts, außer das zu dem Gefühl des garstigen Neids auch noch ein „Ach-bist-du-doof-Gefühl“ kommt und das schlechte Gewissen, weil Neid so ungut fürs Karma ist.

Aber ach, bist du doof, denn sie ist wirklich ungemein nett.

Und so… Und so, weil sie auch etwas besonderes ist, die Sinne im Herzen trägt, selbst Freundschaften mit Marienkäfern pflegt, nicht alles zerdenken muss und man mit ihr massig Spaß haben kann. Sollte es Gegenteilspiegel geben fühle ich mich diesem soeben ausgesetzt.

Es ist keine Liebe. Es ist nur Freundschaft. Eigentlich sollte es das besser machen, macht es aber nicht, klüger auch nicht.

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2 Kommentare - “der Status des Besonderen”

  1. sayrueart Says:

    Wenn Neid erzeugt gehässige Irrung, da kommt der Umsturz, da beginnt Verwirrung.
    Shakespeare, Heinrich VI


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