Unmut zur Lücke in der Küche

Meine Küche bzw. ihre Zeile steht im L-Profil und hat am Anfang sowie am Ende unter der birkegemusterten Arbeitsplatte eine Lücke, also insgesamt zwei. Unter der Endlücke steht mein Kühlschrank, der passt da auch gut rein. In der anderen der Anfangsecke steht ein IKEA-Schlafzimmer-Schränkchen. Es hat die Tiefe von 30cm und ist somit vollkommen unpraktisch und ein Platzdieb.

Nach meinem Nubsili-IKEA-Höhenflug der letzten Woche und der zeitgleichen Küchenschrankbeschau habe ich beschlossen, der Lücke habhaft zu werden und eine neue Kochtopfwohnung zu kaufen.

Moritz (so heißt das Soljankaschüsselchenauto von Mutti) und ich fuhren also nochmals zum Schweden und kauften eine Küche einen Unterschrank. Wundersamerweise muss man die Türschaniere für die Tür extra kaufen und extra bezahlen, sie schlagen mit 5Euro zu Buche, ich empfinde das als Abzocke – aber die Entscheidung ist gefallen.

Selbstkassieren an der Expresskasse finde ich lustig, frage mich aber doch, ob ich damit auf kurz oder lang Arbeitsplatzeinsparung fördere, das wäre wirklich unschön…

Irgendwie gibt Küchenkauf (okay, es war nur ein Unterschrank) ein Erwachsengefühl, fühlt sich nach Hauskauf, zusammenziehen, Eigentumswohnung mit Grünanteil an. Unlogisch, oder vielleicht doch logisch, weil bisher alle meine Wohnungen irgendwie Küchen hatten.

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4 Kommentare - “Unmut zur Lücke in der Küche”


  1. Oh oh oh, ich fand letztens das Bezahlen an der „Sniet-sniet-selbstbespaßungskase“ ganz toll. Früher wollte ich immer Kassierin werden (okay, vielleicht steht das ja auch noch an) und habe immer dieses Piepen nachgemacht, das damals ganz groß in Mode gekommen ist.
    Ich muss sagen,das gab dem Einkaufen hinterher noch mal den richtigen Schwung, da muss man nicht blöd rumstehen und warten, bis die Kasse endlich frei ist.


  2. Sniet-Sniet-Selbstbespaßungskasse ist ja schön!

    Ich wollte nie Kassiererin werden, aber ich wollte immer auf dem Laufband laufen und auch heute träume ich davon eine Fotostrecke mit sportlich-lässiger Bekleidung im Konsum (also neudeutsch Supermarkt) unter anderem auf dem Fließband in pseudo-joggend zu fotografieren oder fotografieren zu lassen.

    Bis dahin: Piep – Pieeeep – Piep!

  3. Schaps Says:

    Was meinst du denn, was die „Expresskassen“ sonst sollen, außer Arbeitsplätze einsparen? Wobei das momentan da noch hammer langsam geht und auch immer noch jemand zukucken muss. Auch wenn sich das durchsetzen sollte. Ich finds echt „spannend“ wie immer weniger Service angeboten wird. Genau das Gegenteil von dem, was ich will.


    • Jaaaaahaaa, ich habs ja verstanden. Stelle mich demnächst wieder brav an, aber die Schlange war so unglaublich lang und daher…

      Aber ja, Sie haben ja recht.


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