Kiezkonsumbesuch zwecks Vorbereitungen fürs Mädelsweihnachtsessen

Auf Grund der Racletteabstinenz während der Feiertage wurde aus meinem alljährlichen Mädelsweihnachtsessen ein Racletteabend.

Aber von vorn: Auf Grund meines erwähnten minimalen Zeitfensters vor den Feiertagen musste das Einkaufen auf den 26.Dezember verschoben werden und da zeigt sich, was in anderen Städten nicht möglich ist: Günstig einkaufen auch an Feiertagen – in Hamburg kein Problem (auch dafür: Ich liebe Hamburg).

So schlurften meine Weihnachtsasylantin in Form von Yvönnsche und ich am späten Vormittag des 2.Weihnachtsfeiertages mit einer überdimensionierten IKEA-Tragetasche und einer gut sortierten Einkaufsliste gen Konsum (in dem Fall Penny) aufm Kiez… Der Kiezkonsum hat neben Lebensmitteln auch charmante Kiezatmosphäre zu bieten und so wurden wir von einem Spalier stehenden Pennerkomitee (darf man das so schreiben oder ist das diskriminierend und man muss Obdachlosenkomitee sagen?) empfangen und schlüpften dann mit Wagen und blauer Tragetasche am Sicherheitspersonal vorbei und widmeten uns dem Großeinkauf. Reibungslos, abgesehen von fehlendem Feldsalat und vermissten Pilze, schlängelten wir uns durch die überfüllten Gassen, bis zur Käseecke des Kühlregals. Es stellte sich heraus, dass mit jemandem, der trotz Laktoseintoleranz Käsejunkie ist, vorm besagten Molkereibereich zu stehen um dort die Masse von benötigtem Käse zu erörtern, nur eine begrenzt gute Idee ist. Nachdem wir also für die 5-Racletteesser von zwei bis zwölf Raclettekäsepackungen alles erwogen hatten, einigten wir uns auf drei und einen Weichschimmelkäse.

Den Zahlvorgang abgeschlossen traten wir mit einer übervollen IKEA-Tragetasche, die nur durch die gerechte Aufteilung der Henkel zu hieven war, den Heimweg an, um zu Hause festzustellen, dass sowohl mein Kühlschrank, wie auch mein Tiefkühlfach zu klein sind.

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4 Kommentare - “Kiezkonsumbesuch zwecks Vorbereitungen fürs Mädelsweihnachtsessen”

  1. zimtapfel Says:

    Ich bin ja selbst auch so ein intoleranter Käsejunkie, aber wenn es halt mal sein muss, dann ist mir alles egal und ich werfe eben mal eine ganze Dose Lactasetabletten auf einmal ein. Werd ich Silvester wohl auch machen.


  2. Käse-Käse-Käse und Yvönnsches leuchtende Kinderaugen vorm Molkereiregal. Herrlich!

  3. Yvönnsche Says:

    War das wirklich so schlimm – mit den leuchtenden Augen, meine ich?

    Zum Glück hast Du nicht erwähnt, dass wir zuvor noch in der Notdienst-Apotheke, zwecks Anschaffung der gerade zur Neige gegangenen Laktasetabletten waren…
    …uuups!


  4. Liebes Yvönnsche, lieber Weihnachtsasylant und Käsejunkie,

    schlimm ist mit dir gar nichts! Und deine Käseabhängigkeit macht dich nur noch liebreizender. Gerne wieder auf eine Runde Käse, Konsumgutverschleppung, Notfallapothekenbesuche und natürlich immer wieder sehr gerne auf ein Likörchen!


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