Weihnachtsdeko und anhaltender Perfektionismus

Zum glorreichen Sockenfestival alias der verzögerten Einweihungsparty gabs neben Brot und Salz auch zwei Gutscheine von einer bekannten Dekoartikelgeschäftkette (einen von der spültüchtigen Mutti und einen von der nicht minder spültüchtigen falschen (da eigentlich beste Freundin vom meiner Ma) Tante). Nun bin ich also vorgestern vorm Lächeljob durch die Innenstadt um die Hüttchen geslalomt um diesen Gutscheinen einen sinnvollen Verwendungszweck zu geben und ins Dekoartikelgeschäft eingefallen.

Bei der Schlenderei durch die Gänge habe ich das ein oder andere Rentier bestaunt, schaukelnde Weihnachtsmänner besichtigt, Kienäppel beäugt, Pilze und Beeren gesehen, sowie falschen Pulverschnee, Engelsflügel betastet und das erste Weihnachtslied falsch mitgesummt.

Ich habe nichts ausgegeben! Beide Geschenkgutscheine und die Frage, wie man denn seinen Weihnachtsbaum schmückt, begleiten mich wieder in die Fußgängerzone…

 

Also, meine Wohnung bzw. mein Wohnzimmer ist ja nun beige, mit Holztönen, braun, ein wenig weiß und ein wenig weniger schwarz, dazu die schon eingehend beschriebene Aktzentfarbe grün…

Dazu ist zu sagen, dass ich dieses Jahr meinen ersten eigenen Baum haben werde und in Anbetracht der riesigen Auswahl immense Entscheidungsprobleme habe. Mein Kopf war zwar bestens vorbereitet und hatte sich in Anbetracht der vorherrschenden Wohnzimmertöne schon für silber, weiß und Naturtöne entschieden, aber dann sind mir diese kleinen Fliegenpilze mit Drahtfuß begegnet…

 

Ich liebe diese Fliegenpilze, aber sie passen nicht gut zu den sechs einzigen Weihnachtskugeln, die ich besitze. Mein Stockholm-Mitbringsel für mich selbst: Sechs Secondhandtannenzapfen in filigranem Silberglas ein den Zapfen ein bisschen Schneeweiß – zu schön!

Und wer nun denkt: Ach Frau von Lott, nun stellen Sie wsich mal nicht so an, dann machen sie halt Fliegenpilzen noch dazu, das fällt doch keinem auf und Sie haben ihre Kindheitserinnerung… Nein, nein, nein, da streubt sich mir mein Dekoherz und vom monkischen Hang zur perfekten Farbgestaltung fang ich gar nicht erst an.

 

Also, Fliegenpilze oder Tannenzapfen?

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2 Kommentare - “Weihnachtsdeko und anhaltender Perfektionismus”

  1. pampashase Says:

    Vielleicht einfach etwas Tanne extra kaufen, in die Vase und da die Fliegenpilze dran?

    Ich kann das Problem gut verstehen…da bin ich auch etwas „monkisch“ veranlagt :-)

  2. Yvönnsche Says:

    Guten Tag, Frau Lott,
    da ich ja mittlerweile weiß, wie Deine Wahl ausgefallen ist, bin ich einfach nur gespannt auf das dekorative Ergebnis…
    Persönlich tendiere ich mehr zu den kleinen Fliegenpilzen… aber wer weiß, ob ich überhaupt dekorieren werde, oder ob ich Weihnachten nicht einfach auf ein Andermal verschiebe…

    Lieben Gruß,
    Yvönnsche


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