der verlorene Kampf um die Liebe – Teil 20

Liebe und der letzte Mutti-Tipp:

Nicht runter zu fahren um nicht vor verschlossener Tür zu stehen und hilflos zu sein, nicht runter zu fahren um nicht weinend auf diesem (seinen) dunklen Sofa zu sitzen neben der Tagesdecke, die er letztes Jahr zu Weihnachten bekam, nicht runter zu fahren um nicht zweimal 170km zu fahren und mir einen Korb abzuholen, nicht runter zu fahren um nicht aufgelöst nach Hause zu fahren.

Nicht runter zu fahren, sondern einen Brief zu schreiben. Einen letzten, weiteren Brief um zu verarbeiten, um mich zu verabschieden, aufzuhören zu warten, abzuschließen, im Sinne des „leb weiter“ weiterzuleben und um sauer zu sein, auch mal ein bisschen sauer zu sein und nicht nur ständig voll von Schuld und Schuldgefühl…

  • „Ich weiß, dass ich allein Schuld bin… Das ist einfach ein fürchterliches Gefühl.“ (ich)
  • „Es gibt keine Schuld, sprich nicht von Schuld. Das einzige was es gibt ist so etwas wie Verantwortung.“ (er)
  • Ob nun ein Riesenhaufen Verantwortung oder ein Riesenhaufen Schuld, beides ist einfach ein ätzendes Gefühl.“ (ich)
  • „Du bist nicht allein Schuld… Ich hab gesehen, dass du unglücklich bist, dass du mehr brauchst, aber ich konnte dir das auf die Entfernung einfach nicht geben. Mehr hätte mich kaputt gemacht.“ (er)

 

Ich bin nicht runter gefahren.

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6 Kommentare - “der verlorene Kampf um die Liebe – Teil 20”

  1. pampashase Says:

    Ich wäre auch nicht zu ihm gefahren, so traurig -von Angesicht zu Angesicht- die Beherschung zu behalten und nicht einfach nur in Tränen auszubrechen…das wäre mir als zu schwer erschienen.

  2. Zoey Says:

    Nach längerem Nachdenken – ist es vielleicht besser so. Nichts desto trotz solltest Du ihn wissen lassen, was Du fühlst. Ansonsten lebt man mit einer Ungewissheit, die einfach irgendwann ganz schön an den Nerven rüttelt. Ich spreche da aus eigener Erfahrung ;-)

    Kennt er eigentlich Deinen Blog? Wahrscheinlich nicht, oder?

    Liebe Grüße,

    Zoey


  3. Hallo ihr Zwei…

    Das ist nett, jetzt fühl ich mich nicht mehr so feige. Ich glaube, es war die bessere Entscheidung einfach das Wochenende zu genießen, denn das hab ich.

    Den Blog kennt er nicht und auch der Brief steht noch aus, aber das werdet ihr – wenn es soweit ist sicher alles lesen.

    Ich hoffe, ihr bleibt auch meinem Alltagsblog erhalten!? Liebe Grüße, Lies von Lott.

  4. Himmelhoch Says:

    Hallihallo, ich schwöre, ich habe nicht vorher gelesen, ob du nun den Abstecher zu ihm gemacht hast oder nicht. Ich hatte gehofft, dass du nicht fährst, um dich einfach nicht zu „erniedrigen“ und in den eigenen Schuldgefühlen zu ertrinken. Entweder er spürt, dass dir noch was an ihm liegt, glaubt und vertraut – oder will einfach sein eigenes Leben allein weiterleben, und dann gilt: „Nicht aufdrängeln, so schwer es einem auch fallen mag.“
    Stark bleiben und in Gelassenheit abwarten, was 2010 so bringt – die Zahlenkombination für sich sieht doch gar nicht so schlecht aus.

    Herzliche Grüße von Himmelhoch


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