der verlorene Kampf um die Liebe – Teil 19

Im weiterführenden Sinne des „Hör-doch-auf-Mutti“, ein weiterer Muttitipp: Bei Problemen jeglicher Art hilft meist das Erstellen einer Für-und-wider-Liste. Also:

 

pro

 

 

 

 

  • „er“ und „er“ und „er“ und „er“
  • ach ja, „er“ wäre da ja auch noch
  • nebenbei noch „er“
  • und, dass 170km mehr oder weniger – in Anbetracht der Strecke – keinen wirklichen Unterschied machen

 

contra

 

 

 

 

  • „Leb weiter!“
  • „Ich weiß nicht, was ich dir noch sagen soll, dein Brief und deine Anrufe ändern nichts.“
  • „Ich habe gedanklich damit abgeschlossen…“
  • „Du weißt wie ich bin, wenn ich verletzt wurde, baue ich eine Mauer um mich rum und verweise den Grund für diese Mauer aus meinem Leben.“
  • „Gib uns ein Jahr, vielleicht können wir dann Freunde sein.“
  • „Ich müsste immer Angst haben, dass du mich bei der nächsten Laune wieder verlässt.“

Mein irrwitzig-seltsamer Kopf denkt, wenn wir füreinander bestimmt sind, dann werden wir uns in einem Jahr wieder treffen, er wird sich erneut in mich verlieben und wir könn(t)en unbefangen neu anfangen. Scheiß Hollywood-Ich!

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4 Kommentare - “der verlorene Kampf um die Liebe – Teil 19”

  1. pampashase Says:

    Diese Liste löst so einiges an Gedanken in mir aus, ich weiß gar nicht, wie ich das schreiben soll…zumal wir uns nicht kennen und ich versuche immer alles sorgfälltig zu formulieren, damit du mich nicht falsch verstehst.

    Ich versuchs mal so…ich kann deine Gefühle gut nachvollziehen und habe dafür volles Verständnis…nun bin ich ein absoluter „Kopfmensch“, nicht dass ich keine romantischen Gefühle hätte, aber ich seh sie halt auch sehr realistisch, als „nur“ romantische Gefühle. Bei deiner Liste lese ich viel mehr, als du eigentlich geschrieben hast :-)

    Pro:
    verliebt, hormonchaos, verliebt, verliebt, hormonchaos, rosarote Brille, verliebt, verliebt (das meine ich überhaupt nicht negativ, so ist verliebtsein und so ist es auch schön :-))

    Contra: …da wird´s schon heftiger, ich meine das wirklich ganz neutral, ich kenne euch nicht und ich habe auch nicht prinzipiell was gegen Männer :-)

    Ich bin wie ich bin, friß oder stirb

    Gelatscht ist gelatscht (sagt man so in Berlin), du kannst dich auf den Kopf stellen, ich verzeih dir trotzdem nicht

    Ich sehe keine Notwendigkeit mich weiter mit dieser „Angelegenheit“ auseinander zu setzen

    Du weißt wie ich bin (für mich ein absolut schreckliches Argument) …was soll das heißen? …muss man dann immer so bleiben, selbst wenn es mies ist…kann man sich nicht durch Selbstreflexion, Gespräche, Therapie oder was weiß ich ändern? Kann man nicht oder WILL man nicht?!

    Gib uns ein Jahr… Ich hätte verstanden, wenn er gesagt hätte, lass uns erstmal locker befreundet sein, vielleicht fasse ich dann soviel Vertrauen, dass dann wieder mehr draus wird

    Das das alles so gekommen ist…es gibt in allen Beziehungen Startschwierigkeiten…man lernt sich erst kennen, klopft sich ab, vergreift sich im Ton, kennt die Grenzen des Anderen noch nicht,aber mit BEIDERSEITIGEM Wohlwollen kann man es hinbekommen.

    Ich gehe jetzt nur von dieser Liste aus…ich vermisse bei diesen Sätzen, Zuneigung, Bedauern über diese Situation, Wohlwollen, den Willen etwas zum Positiven zu ändern…sowas brauche ich ganz dringend in meinen Beziehungen, egal zu wem, ob es meine Kinder, eine Freundin oder ein Mann ist. Was soll werden, wenn man nicht verzeiht…niemand kann sich immer so benehmen, dass es nicht ab und an etwas zu verzeihen geben würde.

    So, in kurzen Worten, meine Gedanken zu deiner Liste, vielleicht kannst du damit etwas anfangen, vielleicht hat es aber auch gar nichts mit euch gemein :-)


  2. Hallo Pampashase…

    Zu „pro“… Leider kein Hormonchaos, hatte ich bei ihm nie und das war ja auch mein „?“ (also das in meinem Kopf, aber darüber hab ich ja längst geschrieben). Rosarote Brille, in Form von Glorifizierung dessen, was wir waren – sicherlich.

    Zu „contra“… Sicher hat er auch nette Sachen gesagt und er hört zu und ich höre die Verletzung in seiner Stimme, aber dann wäre es ja nicht „contra“ hinfahren gewesen.

    Ich hab halt einfach gehörig Mist gebaut…
    Das lässt sich nicht ändern, zumindest nicht ohne Zeitmaschine und du weißt ja, wie das so mit Zeitmaschinen ist – unglaublich schwer zu kriegen.

    Erstmal liebe Grüße,
    den Reisebericht gibt es dann natürlich auch in den kommenden Tagen, aber ich glaube, heute bin ih zu müde dafür…

    Lies von Lott

  3. chinomso Says:

    Wer ist schon ohne Fehler?
    Jeder kann sich doch mal gewaltig irren.

    Aber ich denke eigentlich auch: Wenn das die ganz große Liebe von beiden Seiten ist, dann kommt es zu einer „Wiedervereinigung“. Irgendwann. Vielleicht auch erst in einem Jahr.


  4. @ chinomso:

    Erstaunlicherweise ist es ja die Hoffnung, die zuletzt stirbt und meine ist nicht tot… Das „Hollywood-Ich“ denkt auch an eine zweite Chance und wenn es Zeit braucht, braucht es eben Zeit und wenn es keine Zeit braucht, weil es zu spät ist verklag ich Walt Disney wegen Falschdarstellung der Liebe und Vernebelung meiner Sinne.


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