der verlorene Kampf um die Liebe – Teil 17

Ein Tag ohne „hätte“…

Mein Leben in dieser Zeit ist so voll von Möglichkeiten, der Kopf voller Ideen und das Leben so rasend schnell, nach nur einem Augenzwinkern scheint schon alles anders zu sein.

 

Und was nach diesem Augenzwinkern bleibt ist ein „Hätte“, ein verlogenes, kleines „Hätte“.

Wenn ich ehrlich zu mir bin, dann begleitet mich dieses „Hätte“ nicht erst seit meinem Blogschreibgrund, dieses „Hätte“ hat sich eingeschlichen – irgendwann – und seither ist es immer da und zeigt mit dem Leuchtpfeil auf verpasste Chancen.

Ein Leben in der Vergangenheit, ein Leben in Gedanken an verstrichene Möglichkeiten – (m)ein Leben mit „hätte“.

 

Das Wissen um die Unabänderbarkeit der Vergangenheit ist da, das Schuldgefühl um verpasste Gelegenheiten leider auch. Aber morgen lass ich das zu Hause, setzte es mit dem „Hätte“ aufs Sofa und wenn ich wieder nach Hause komme, setzte ich mich im Schneidersitz neben die Beiden und erzähle, wie das „Habe“ und ich den Tag verbracht haben.

Ein Tag ohne „hätte“!

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4 Kommentare - “der verlorene Kampf um die Liebe – Teil 17”

  1. pampashase Says:

    Find ich gut…ein positiver Ansatz :-)

    Was man bei all dem „hätte“…auch sehr beliebt die Brüder „würde“ und „könnte“… nicht vergessen darf, das ist nicht gleichzusätzen mit „dann wäre alles gut“. Also sind meiner Meinung nach keine Schuldgefühle angebracht. Ich frage meine Kinder immer, war das mit Absicht oder aus Versehen, denn ein Versehen denke ich, ist immer entschuldbar. Warum ist man oft bei sich selbst so streng? Bei anderen hat man doch auch Verständnis, geht mir jedenfalls so…

    Ich finde es absolut nutzlos „rückwärts“ zu denken, bringt mir nichts, macht mich höchstens traurig, das Leben ist nicht berechenbar, alles hängt irgendwie zusammen. Scheint die Sonne wird bei einem Gespräch eher gelacht statt gestritten, weil gutes Wetter eine bessere Grundstimmung bietet…soll ich jetzt meine Gespräche nach dem Wetter ausrichten? Nee, nee, da kann man sich ja bis ins kleinste Detail verfutzeln…also lass ich solche Gedankengänge lieber.

    Zuweit nach Vorne blicken finde ich genauso spekulativ und bringt mir nichts, dabei übersieht man oft das kleine Glück, was einem genau vor den Füßen liegt.

    Sehen welche Möglichkeiten ich habe, welche mir im Moment am meisten davon zusagt und dann darauf ausrichten, ist mein Weg.

    Und „hätte“ hab ich bei mir im Schrank in der untersten Schublade ganz hinten verstaut, gleich neben „würde“ und „könnte“! :-)

  2. bea Says:

    Anne Saskia Schubert
    Würde, hätte, wünschte, könnte ich … nicht

    Wie gern würde ich –

    dir sagen, dass mein Herz dich misst

    und dass du ein besonderer Mensch für mich bist.

    So gern stünde ich –

    vor deiner Tür und fragte dich

    ob ich bei dir bleiben kann.

    Wie gern blickte ich –

    in deine wunderschönen Augen

    die des Verstandes mich berauben,

    wenn du dich mir hingibst.

    Wie gern wüsste ich –

    welch Gedanken dich quälen.

    So gern hörte ich –

    ich würde dir fehlen!

    Wie sehr wünschte ich –

    dass du noch einmal dich in mich verliebst

    und uns beiden eine Chance gibst.

    So sehr sehne ich –

    mich nach dir und deinen Küssen.

    Will sie nicht mehr missen müssen.

    So gern hätte ich –

    Die Zeit nochmal zurückgedreht!

    Wie gern wüsste ich –

    wie es dir geht.

    Wie sehr fürchte ich –

    vor deinem „Nein“!

    Will allein

    nicht weitergehn.

    Würde, hätte, wünschte, könnte ich –

    dich vergessen

    ich kann es NICHT…

    Berlin, 21.07.09

    • Keinohrhase Says:

      Ist dieses Gedicht an einem bestimmten Menschen gedacht, Anne?
      p.s. ich stelle seit dem den Apfelsaft sofort in den Kühlschrank.


  3. @ Bea: Schön so schön, mir fehlen die Worte…

    @ Pampashase: Du hast Recht und mein hättefreier-Tag war recht erfolgreich, aber all dies werde ich noch berichten (wenn die Zeitknappheit als ständiger Begleiter mal ne Pause macht)


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