ahhhh – sehr verspätete Wunschliste

Verfasst April 11, 2013 von Lies von Lott
Kategorien: das tägliche Leben und ich

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So lange habt ihr nichts von mir gehört… Und nun nur eine Wunschliste, aber der Geburtstag steht vor der Tür und eigentlich bin ich schon fast ein bisschen zu spät um Wünsche zu äußern, denn die (also meine) Familie ist immer so gut vorbereitet, dass man Geburtstags- und Weihnachtswünsche eigentlich mindestens acht Wochen vorher äußern sollte und acht Wochen ist es nun nicht mehr hin. Also ganz schnell:

  • eine Karte für die Safari-Nacht des Hagenbecks Tierpark
  • ein neues großes Backblech für den Ofen
  • vom besten Muttifreund eine Sperrmülltour für mehr Platz im Keller
  • eine Miniration getrockneter Pilze aus dem Fuhlendorfer Bestand
  • eine Karte für die internationale Gartenshow
  • einen Besucher aus München
  • eine flurstreichende Frau Otto-Norma(h)lverbraucher (das “h” ist gewollt)
  • und vom besten handwerklich begabten Opili, dass er mir hilft beim nächsten Hamburgbesuch, der etwas länger ist, Unterstützung beim Abschmirgeln und neu lasieren der Balkonmöbel
  • ein Abendessen mit Mutti und Yvönnsche
  • eine also mindestens eine Geburtstagspostkarte im Briefkasten
  • und am allerwichtigsten einen ganz tollen Tag!!!

 

Restlebensupdate für alle Neugierigen: Hier alles prima, viel zu tun und dabei bester Dinge, bald wieder mehr von mir bis dahin verbleibe ich freudig und schräg singend: “Ich hab bald Geburtstag, Geburtstag – Geeeeburtstaaaag!

63,78 Prozent

Verfasst März 4, 2013 von Lies von Lott
Kategorien: das tägliche Leben und ich

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Zu 63,78 Prozent angekommen, im neuen Job.

Ich denke nicht mehr über jeden Schritt nach; suche mich nicht mehr auf den Laufwerken tot und habe einige Dinge so verinnerlicht, dass ich nur noch zur Sicherheit in den Ordner schaue, den ich „Notfallgehirn“ getauft habe; das absurde Programm mit der umständlichsten Abspeichersystematik und ich werden langsam Bekannte – Freunde sicherlich nie; im Assitentinnen-Meeting neulich schon mal nen sehr klugen Vorschlag gemacht und die Oh-nein-das-Telefon-klingelt-Panik ist auch verschwunden, spätestens seit ich dem Herrn vom Reisebüro, der meine abwesende Kollegin sprechen wollte, einen Witz erzählt habe – einen guten.

 

Also für zweieinhalb Wochen ein durchaus zufriedenstellender Schnitt – tada!

Zitronenkuchen-Pralinen

Verfasst Februar 17, 2013 von Lies von Lott
Kategorien: Backwaren, Dessert, Küchenfee, Küchengrüße

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Letztes Jahr auf dem firmeneigenen Fußball-Sommerfest gab es zum einen die Gelegenheit Franz Beckenbauer kennen zu lernen, was zu sehr viel Erheiterung führte, nicht wegen Franz Beckenbauer an sich, sondern weil ich – die Fußballwelt zur Gänze ignorierend – zwar im Groben wusste, wer Franz Beckenbauer ist, aber als er kurz vor dem Sommerfest am Empfang vor mir stand, Namen und Gesicht nicht überein bringen konnte, er nahm’s mit Fassung… …Die andere Gelegenheit (ja ich weiß der Satz war lang und ich bin vom Thema abgekommen um die kleine Franz-Beckenbauer-Anekdote unterzubringen, aber es ging um Gelegenheiten) war mal so einen Cake-Pop bzw. Kuchenlolli zu probieren und gleich ein Fan von Kuchenlollies zu werden.

Nach dem die Friesin mir zu Weihnachten als kleine Kuchenlollibotschaft, Kuchenlollistiele schenkte, war der Vorsatz für die Faschingsparty Kuchenlollies zu backen gefasst. Wie das aber immer so mit den Vorhaben ist, erstens kommt es anders als man denkt und zweitens brauche ich für bestimmte Vorhaben eben einfach ein Yvönnschen, die die Geduldsaufgaben übernimmt. Geduldsaufgaben wie 35 Kuchenbällchen mit Schokolade ummantelt, hört erstmal nicht nach einer großen Herausforderung an, aber wer mal die Zeit, die Schokolade braucht um von dem flüssigen in den festen Aggregatszustand zu wechseln, mit Stieldrehen überbrückt hat, weiß was Geduld ist.

Zitronenkuchenpralinen

So viel Geduld habe ich nicht, aber manchmal ist die einfachste aller Lösungen auch die eleganteste…

Zutaten:

  • 240g Butter
  • 220g Zucker
  • ein gehäufter TL Vanillinzucker
  • eine Prise Salz
  • vier Eier
  • Abrieb von drei Zitronen
  • und Saft von zwei
  • 240g Mehl
  • 80g Butter
  • 150g Frischkäse
  • 150g Puderzucker
  • zwei EL Zitronensaft
  • 200g Puderzucker oder Lollistiele und viel Kuvertüre

Zubereitung:

  1. 240g Butter anschmelzen lassen
  2. Zucker, Vanillinzucker und Salz unterrühren
  3. Eier dazu
  4. Zitronenabrieb und Saft von zwei Zitronen ebenfalls
  5. Mehl sieben (Oma sagt, dann wird der Kuchen fluffiger und Omas haben bekanntlich immer recht) und ebenfalls unterrühren
  6. Kuchen in einer gut eingefetteten Springform für circa 45 bis 50 Minuten bei 140 bis 150 Grad backen, wichtig dabei der Kuchen darf nicht dunkel werden
  7. Kuchen erkalten lassen, dunkle Stellen abschneiden
  8. restlichen hellen Kuchen zerkrümeln
  9. verbleibende Butter (80g) verflüssigen (bestenfalls durch Wärmezufuhr)
  10. Frischkäse, 150g Puderzucker und Zitronensaft dazu geben
  11. und die Masse auch Frosting genannt mit den Kuchenkrümeln verkneten
  12. kleine Bällchen a circa 30g formen
  13. zum fest werden ein paar Stunden im Kühlschrank parken
  14. die Geduldigen können jetzt Lollistiele reinpieksen und sich am Schokoladenüberzug probieren, alle anderen rollern die Bällchen jetzt schlicht in Puderzucker und servieren sie leicht gekühlt

Die Faschingspartykinder (ja Unterpunkt 23 ist auch schon erledigt) mochten sie gerne. Fast alle sind leer geworden, superhübsch und wunderbar saftig-matschig und wer findet, dass matschig ein erstrebenswertes Kuchenattribut ist, hat schlicht keine Ahnung – mhhh!

erster Arbeitstag und das Tulpen-Rätsel

Verfasst Februar 16, 2013 von Lies von Lott
Kategorien: das tägliche Leben und ich

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15.Februar 2013 – Erster Arbeitstag in der neuen Abteilung und erster Arbeitstag nach drei Tagen Büroabwesenheit zwecks Erkältung. Den Valentinstag habe ich also zu gefühlten 95 Prozent auf Bett und Sofa verbracht ohne nennenswerte Vorkommnisse und doch gab es am Valentinstag nennenswerte, mich betreffende Vorkommnisse, allerdings in der Firma, wodurch ich die Valentinstagsvorkommnisse mit einem Tag Verspätung erlebte. In meinem ehemaligen Büro an der Schreibtischkante steht ein Strauß Tulpen. Meine Kollegin erkennt mit geübtem Auge, dass sowohl die Abgabezeit (der nachmittägliche Valentinstag) sowie das Einwickelpapier nicht zu unserer Firmenblumenfee passen und da hat sie Recht. Die Karte steckt zwischen Einwickelpapier und Blumenstrauß, in einer Floristinnenhandschrift steht da: „Doch es gibt Tulpen!“ Keine Unterschrift, kein Firmenstempel, keine Nachverfolgungsmöglichkeit. Geheimnisvoll und doch habe ich einen stillen Verdacht. Ich schreibe eine Mail: „Danke für die Tulpen.

Nach Versenden und dreimaligem Mailchecken im Laufe des Nachmittags fällt mir auf wie ungemein klüger es gewesen wäre den Satz mit einem Fragezeichen zu Beenden um eine Antwort zu erhalten. Aber gut, dann eben keine Rätsel-Antwort, tut der Schönheit der Tulpen keinen Abbruch.

“Free-Hugs-T-Shirts”

Verfasst Februar 10, 2013 von Lies von Lott
Kategorien: das tägliche Leben und ich

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Ich bin unfassbar müde heute, aber um Vorsatz 18 meiner Jahresvorsatzliste nicht zu brechen…

 

Eine spannende Woche geht zu Ende und eine vielleicht noch spannende Woche steht bevor. Letztes Jahr am Valentinstag, es war ein Dienstag, bekam ich um vier einen Anruf vom firmeneigenem Empfang, es seien Blumen für mich abgegeben worden. Ich bezweifelte das, aber da war ein Strauß bunter Tulpen für mich samt Karte. Später zum Feierabend standen am Bahnsteig zwei Studenten mit „Free-Hugs-T-Shirts“, ein Kind fragte seine Mutter, was das denn heiße, diese übersetzte und das Kind umarmte – nach einem zustimmenden Nicken der Mutter – voller Lebensfreude die weibliche der beiden Studenten, ich stieg einen Tulpenstrauß und ein leicht debiles Lächeln tragend in die Bahn – so viel zu letztem Jahr.

Dieses Jahr gibt es keine Blumen, dieses Jahr gibt es zum 14.2. große Veränderungen und kleine Abschiede. Dieser Valentinstag ist der letzte Arbeitstag, bevor ich ab dem 15. für unsere Seefahrer zuständig bin – Assistenz Personal See heißt das dann. Vertrag ist unterschrieben; ich bin aufgeregt!

 

Und wenn dann jemand in einem „Free-Hugs-T-Shirt“ am Bahnsteig steht…

2013 – mein Jahr

Verfasst Januar 31, 2013 von Lies von Lott
Kategorien: das tägliche Leben und ich

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Gute Vorsätze:

  1. einen Elefanten anfassen
  2. von einem neuen Job gefunden werden
  3. Seifenblasen machen
  4. Blog rausputzen
  5. neues erfolgreiches Designprojekt starten
  6. Dankbarkeitstagebuch führen
  7. Kopfkino schauen
  8. und mindestens einen Film, der den Oscar gewonnen hat
  9. jeden Monat etwas Kultur erleben
  10. sich im neuen Job zu Hause fühlen
  11. einen Karaokesong performen – notfalls auch mit Unterstützung
  12. neue Musik hören
  13. zeichnen
  14. bei einem Flohmarkt mitmachen
  15. etwas bei Harrys Hafenbasar kaufen
  16. heraus finden, wie man tapeziert
  17. oder einen Handwerker kommen lassen
  18. mindestens ein mal pro Woche bloggen
  19. knutschen (ein mal sollte drin)
  20. etwas Fabelhaftes tragen
  21. dafür weniger schwarz
  22. Hildegard ein Streifenkostüm verpassen
  23. eine Faschingsparty geben
  24. und eine Geburtstagsparty auch
  25. ein Klein(st)gewerbe anmelden
  26. eine Nacht draußen schlafen
  27. lachen bis zum Bauchmuskelkater
  28. etwas verschönernden Vandalismus betreiben
  29. Tomaten auf dem Balkon pflanzen
  30. ans Meer fahren
  31. positiv denken
  32. die Stopptaste drücken
  33. zum Zerspringen glücklich sein
  34. tanzen gehen
  35. ganz viel fragen
  36. spannende Menschen kennen lernen
  37. und mich selbst
  38. mich ganz schnell drehen
  39. mir etwas gönnen
  40. das Leben lieben

Ich hab nichts zu sagen und doch so viel zu erzählen, dass mir die Worte fehlen – kommt ja auch nicht so oft vor. Zusammengefasst: 2013 wird mein Jahr, aber verratet es keinem.

rote Stulpen und Frau Bärchenstreich

Verfasst Dezember 16, 2012 von Lies von Lott
Kategorien: Geschenke, Kreativling, Selbstgestricktes

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Vorweihnachtliches Mädelsfrühstück, etwas ausgedünnt, aber mit minimännlicher Verstärkung in Form des Zauberpatenkindes. Geschenke wurden auch ausgetauscht und während Minimann Otto-Norma(h)lverbraucher zusammen mit Frau Mama ein ansabberfreundliches Reime- und Kinderliederbuch bekam, bekam Frau Bärchenstreich mit den immerroten Nägeln zu den Nägeln passendes Frischgestricktes.

rote StulpenZutaten:

  • fünf Stricknadeln (bei Größe 3)
  • passende Wolle
  • Geduld und etwas Strickkenntnisse

Anleitung:

  1. die Stulpen sind rund gestrickt, dafür 44 rechte Maschen auf drei Nadeln aufnehmen, bestenfalls auf die erste Nadel 12, die zweite 18 und auf die dritte die letzten 14
  2. die erste Reihe bzw. Runde rechte Maschen stricken
  3. dann die Maschen der ersten Nadeln im Wechsel zwei links, zwei rechts stricken; beginnend mit den linken Maschen
  4. auf der zweiten Nadel (auf der wird später der Zopf entstehen) zwei linke, zwei rechte, zwei linke, sechs (für den Zopf!!!) rechte, wieder zwei linke, zwei rechte und zwei linke Maschen stricken
  5. auf der dritten Nadel beginnend mit rechten Maschen, wieder im Wechsel zwei rechte, zwei linke Maschen
  6. das Ganze in der nächsten Reihe wiederholen
  7. dann auf Nadel eins und drei über die rechten linke Maschen und über die linken rechte Maschen stricken, Nadel zwei bleibt wie gehabt
  8. das Ganze in der Folgereihe wiederholen
  9. das ist der Rapport (ohne die erste Reihe voller rechter Maschen) und der wird jetzt so oft gestrickt bis die Handstulpe genug Länge hat
  10. alle sechs oder acht Reihen (Maschenaufnahme und die erste Runde rechte Maschen nicht mitgezählt) in die sechs Maschen der zweiten Nadel einen Zopf stricken
  11. vier Reihen vorm Ende ein Daumenloch einstricken: Dazu werden vier Maschen bis sechs Maschen abgestrickt und in der nächsten Reihe wieder aufgenommen, je nach Hand sind das auf der ersten Nadel (für die rechte Hand) die Maschen vier bzw. sechs bis zehn oder (für die linke Hand) auf der dritten Nadel Masche drei bis sieben bzw. neun
  12. die letzte Reihe dann in rechten Maschen abstricken und schon ist’s fertig – tadaaa!

Wer leichter in Bildern kann:

–oo–oo–oo (1. Nadel) –00–000000–00– (2. Nadel) oo–oo–oo–oo (3. Nadel) – zweimal

oo–oo–oo– (1. Nadel) –00–000000–00– (2. Nadel) –oo–oo–oo– (3. Nadel) – zweimal

Tadaaa, der Rapport!

o = rechte Maschen

- = linke Maschen

Tipp: Ich habe den Zopf in Richtung des Fingerlochs gedreht gestrickt, bedeutet zwar, dass man von Stulpe zu Stulpe umdenken muss, aber sieht schicker aus!

Mein heutiges Highlight war übrigens das kleine Patenkind dabei zu beobachten, wie es saure Himbeerdessertsoße probierte, ne Flunsch zog und sich dann schüttelte – ganz instinktiv, um anschließend gleich wieder den Suppenschacht aufzusperren um eine neue Portion zu bekommen. Absurd witzig insbesondere weil er sich immer zu mir (Himbeerdessertsoße kam von Frau Otto-Norma(h)lverbraucher rechts neben dem Zauberkind und ich saß links) umdrehte, damit ich es gut sehen konnte und er sich zusätzlich ganz furchtbar drüber freute, dass mir vor Lachen die Tränen liefen. Tolle Sache diese kleinen Dinger!


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