30 werden in Din-A-5…

Verfasst April 10, 2014 von Lies von Lott
Kategorien: das tägliche Leben und ich

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Einmal hatte ich bei Johannes noch gut, einmal Konfetti werfen.

Hab ich gleich ausgenutzt… Das Shooting war inklusive Fitnesstraining, hinstellen, lächeln, Konfetti pusten, feststellen, dass es sehr nach – mh, wie sag ich’s – na irgendwie obszön aussieht – ja, so sag ich’s, auf die Knie Konfetti einsammeln; Konfetti werfen, feststellen, dass kein Konfetti im Bild ist, auf die Knie, Konfetti einsammeln; Konfetti werfen, feststellen, dass die Hände immer da sind, wo sie seltsam aussehen, auf die Knie und Konfetti einsammeln; Konfetti werfen (lassen), feststellen, dass Lächeln auch sehr unnatürlich aussehen kann, auf die Knie und Konfetti einsammeln… Pro Durchgang mal 20. Gelohnt hat sich’s natürlich trotzdem!

Anlage meine Geburtstagseinladung.

Traummänner reiten Dinosaurier

Verfasst März 19, 2014 von Lies von Lott
Kategorien: das tägliche Leben und ich, die Liebe und die Fragezeichen

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Nochmal über die Liebe…

Verlieben ist schwer. Jetzt! Früher war ich so schnell hin und weg, dass jeder Kuss Überwindung kostete nicht meine Klamotten auszuziehen. Alles war wie angeleckt in ein Brausepulverfass springen und sooo aufregend.

Heute, heute ist verlieben schwer. Ich höre was sie sagen, die Männer und ich bin verschreckt, nein nicht verschreckt, desillusioniert. – Zum Beispiel: Ein Zwölftel Bauernhof in der Nähe von Berlin besitzen zum gemeinsamen kommunenartigen Zusammenleben der späteren Restlebenszeit 65 Plus, tolle Vorstellung mit 12 Gleichgesinnten friedlich den Lebensarbeit bestreiten… Aber ich bin zu sehr Bestimmer, ein Zwölftel Bauernhof nur wenn kommunenartiges Zusammenleben gleich Sekte ist und ich gleich Sektenführer bin, sicher meine menschliche Schwäche, aber die Vorstellung sich mit zwölf anderen Parteien über Umbauten, Bepflanzung und die Eventualität von Fensterbildern zu unterhalten, macht mich schon in Abwesenheit dieser Option wahnsinnig, da bin ich realistisch.

Ist das meine Art von Leben oder eine Art von Leben, in dem ich mich befinden möchte?

Und dann noch das Fallenlassen, schon in der Schule, wo man sich wie betrunken von Vertrauen rücklings in die Arme eines sarkastischen Klassenkameraden fallen lies um den Klassenverband zu stärken, kniff ich. Wer weiß was sarkastische Klassenkameraden mit sich fallen lassenden Klassenkameradinnen machen. Sie vielleicht einfach fallen lassen?

Und heute Vertrauensübung an mich selbst, sich fallen lassen, in eine kitschige Liebesgeschichte und einfach mal das Denken lassen und sich freuen, begehrt zu sein und den Anfangstaumel von etwas genießen, aufhören sich zu fragen , ob die Abwesenheit von Brausepulvergefühl immer während ist oder ein Indiz, dass der Mann nicht der richtige ist oder ich verkopft bin und das Gefühl mich mit Abwesenheit straft – vorübergehend.

Wenn die Brausepulverabwesenheit immer während ist, woher weiß man dann dass es richtig ist, wie fühlt sich Liebe oder Verliebtsein dann an?

Ich möchte jemanden, den ich nicht erwarten kann. Ich möchte gerne einen kleinen Herzsprung haben, wenn ich Nachrichten von ihm auf meinem Telefon sehe und grinsen und das Bedürfnis haben zu antworten – zeitnah. Ich möchte angesprochen werden (nicht zwingend von Fremden) ob ich vielleicht verguckt bin, weil ich strahle. Ich möchte jemanden küssen wollen und mich bei Ausführung besagten Kusses nicht wundern, warum seine Zunge meine Zahnreihe abtastet, nicht zwingend weil er es nicht macht – obwohl das auch wirklich gut wäre – sondern weil, ich es über den Kuss hinaus vergesse, über abgetastete Zahnreihen und Speichelfluss nachzudenken.

Ich höre, dass ich „picky“ bin und picky ist ein schönes englisches Wort, dass für wählerisch steht. Und ja vielleicht bin ich picky, aber nicht weil ich tausend Kriterien habe, die alle erfüllt werden müssen, sondern weil ich Sehnsucht habe nach dem Kribbeln und so verwundert, dass es ausbleibt.

Ich möchte beim Wiedersehen, dieses leichte Lampenfieber verspüren und schüchtern „Hi“ sagen, weil man solchen Begrüßungsschwachsinn eben sagt, wenn man Lampenfieber hat.

Johannes sagt, dass der richtige kommen und es wieder Brausepulver geben wird und unterschwellig schwingt mit, dass diese Angst in ewiger Brausepulverlosigkeit leben zu müssen eventuell übertrieben ist. Ich frage, ob er auf einem Pferd kommt (der Richtige). Johannes lacht. „Elefant wäre für mich auch okay…“ (Ich mag nämlich Elefanten) „Warum nicht gleich auf einem Dinosaurier?“, fragt Johannes und fügt zur Verdeutlichung an „Hallo, ich bin dein Traummann und das ist mein T-Rex.“

Abschließend möchte ich dazu sagen, dass ich schwer hoffe, dass mein Traummann nicht auf einem Dinosaurier kommt, denn wenn mein Traummann und Dinosaurier oder ein Dinosaurier eine symbiotische Beziehung hatten und ein Teil – dieser symbiotischen Beziehung – ausgestorben ist möchte ich nicht wissen, was mit dem anderen Teil ist. Des Weiteren würde ich einen Pflanzenfresser vorziehen (also nicht zwingend als Traummann sondern als Dinosaurier).

Utopia-Backmischung der Aussuchverliebtheit

Verfasst Februar 21, 2014 von Lies von Lott
Kategorien: das tägliche Leben und ich

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Was wäre, wenn du dir aussuchen könntest, wer sich in dich verliebt. Wen würdest du nehmen?

Er wäre groß, nicht riesig, aber so groß, dass ich doch die hohen Schuhe tragen könnte ohne geglättete Haare und er trotzdem noch ein bisschen größer wäre, vielleicht auch nur ein-zwei cm. Und ein Lächeln, so ein schelmisches, dass meine Mundwinkel zucken lässt, nicht zu dicke Lippen, irgendwie mag ich das bei Männern nicht. Dreitagebart oder so… Haare oder auch nicht eigentlich egal, ich fasse gerne Glatzen an, ich fasse gerne Haare an. Er muss Essen mögen, wer jetzt sagt, jeder mag Essen, nein das ist nicht wahr, viele Menschen sehen Essen nur als Nahrungsaufnahme, ich glaube, dass sind Leute, die auch keinen Sex mögen, Sex sollte er auch mögen (zu direkt?), zurück zum Essen. Gutes Essen, also nicht zwingend mit Stern, auch jemand der sich über ein gutes dunkles Brot mit Butter und Käse freuen kann. Butter, jemand der Butter Margarine vorzieht.

Optisch darf er gerne mehr sein, nicht zwingend klopsig, nicht zu muskulös, aber doch so dass sich niemand auf der Straße heimlich fragt, wie machen die beiden das eigentlich ((im Bett zu zweit ohne Hebebühne) und ja es gibt so Paare, wo der Mann ein kleines dünnes Streichholz und die Frau eine Dampfwalze ist und ich mich leise frage, wie machen die das zu zweit im Bett ohne Hebebühne).

Innerlich ein bisschen ein Schelm passend zum Grinsen, ich mag Schelme, kluge witzige (nicht alberne) Schelme, das ist eine Gradwanderung, aber dies ist ja meine Utopia-Backmischung. Der das Meer liebt, aber wie kann man auch das Meer nicht lieben? Jemand mit dem man schweigend bei ner Klappstulle am Strand sitzen kann und den Wellen beim Rauschen zuhören kann – im Herbst, weil es im Sommer ja doch jeder kann. Jemand, der das Jetzt mag. Und mich! Herr Gärtner sagte mal: „…wenn der Partner über den Partner spricht und ein bisschen Stolz mitschwingt…“ – wer auch immer Herr Gärtner ist, das wäre toll. Einer, der mich seinem Freundeskreis vorstellt und seiner Familie und der mit meinem Opa durch den Wald spaziert und sich Stasigeschichten anhört.

Und meine – ohne Stasi, die lustigen, die mit „damals im Internat beginnen…“ zum Beispiel und die über den Prinz mit der Hose (die immer noch keiner kommentiert hat – was ist hier eigentlich los?). Bei lustigen Geschichten zeigt sich, ob es klappen könnte. Viele Männer oder um nicht zu verallgemeinernd zu sein einige Männer, die ich kenne, sind wahre Geschichtenerzähler, die neben ihrer Geschichte nur ein glockenhelles Lachen der Zuhörerin hören wollen. Ich lache, ob glockenhell lasse ich mal offen, aber ich lache nur über die guten Geschichten.

So einer, der sich freuen kann über Kleinigkeiten wie den ersten Igel des Jahres zu sehen. Hunde lieber als Katzen mag und eher Margeriten als Stielrosen verschenkt. Und kreativ ist, nicht zwingend ein großer Künstler, alltagskreativ – tolles Wort, alltagskreativ. Auch mal für eine Überraschung gut ist. Und da, ohne dauerannes Smartphone.

Jemand, der erwägen würde mit mir in einem Bulli durch Euroasien zu fahren und die halbe Welt zu entdecken für ein Jahr, der keine Angst hat vor der gemeinsamen Runzelzeit. Der mich fragt (nicht nach zwei Wochen und auch nicht nach 46): „Du und ich, haste Lust, ein Leben lang? Ich hätte Lust…“

Und nun stell dir vor, du könntest dir aussuchen, in wen du dich verliebt. Wenn ich mir aussuchen würde, in wen ich mich verlieb, würd ich doch glatt den nehmen und das wäre echt was Wundertolles, denn für den hab ich mir ja schon ausgesucht, dass auch er mich aussucht – was WUNDERTOLLES…

Vorfreitagsmusik und die neue Hose

Verfasst Februar 13, 2014 von Lies von Lott
Kategorien: das tägliche Leben und ich

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Hab ich heute zum ersten Mal gehört und fand ich gut… Unaufdringlich und gut.

Ansonsten hab ich heute etwas gekauft… Am Dienstag vorprobiert und noch ein bisschen drüber nachgedacht und…

Dazu ein Einwurf. Auf der Hochzeit meiner Patentante, die heimlich nur Bratenhochzeit genannt wurde, wurde natürlich auch getraut.  Die Standesbeamtin, eine wirklich reizende Person, erzählte eine rührende Geschichte, eine die gerne von Standesbeamten erzählt wird. Sie ist von  Antoine de Saint-Exupéry und handelt von einem kleinen Prinzen: „Der kleine Prinz lebte auf einem Planeten mit seiner Hose… die Hose sagte ihm, sie sei die einzige Hose…“ Ich dachte an das Titelbild vom kleinen Prinzen, dass ich die Geschichte irgendwie anders in Erinnerung hatte, dass es aber auch schon einen Moment her ist, dass ich sie das letzte Mal las und dass er ja wirklich diese spezielle grüne Hose trägt und dass ich mich ja auch täuschen könnte. „Der kleine Prinz kam auf die Erde und fand einen Garten voller Hosen…“ – Was eine adrette Bezeichnung für einen Jeansstore, dachte ich bei mir – immer offen für verbale Konstellationen.

Ich weiß nicht, ob sie nuschelte oder sich der Hochzeitswahn über meine Ohren legte wie ein flauschiger Ohrenwärmer, so ein plüschiger in rosa vielleicht mit einem Plastikriemen der die Puschelkreisel verbindet…

Woran es auch lag, es dauerte eine ganze Weile bis ich erkannte, dass die Hosen-Hs Rs waren. Alles gewann plötzlich an Logik. Ein lautes Tadaaa-Aha im Hirn und ein Grinsen, welches viel Konzentration bedurfte um nicht in schallendes Gelächter auszuarten.

…festgestellt (Satzanfang oben – für alle Verwirrten), ich will die pinke Hose (H ja H). Eigentlich ist sie weniger Pink mehr Magenta und (!!!) sie hat einen tollen Schnitt, kein skinny-Mist, kein Chino-Verschnitt, eine wunderschöne Marlenehose. Sie ruft schon leise Frühling und ich freu mich!

Fantastismus

Verfasst Februar 10, 2014 von Lies von Lott
Kategorien: das tägliche Leben und ich

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http://www.welt.de/debatte/kommentare/article13939962/Generation-Maybe-hat-sich-im-Entweder-oder-verrannt.html

Lies das, weil ich das lese und mich ein bisschen erwischt fühle und ein bisschen dankbar, weil ich nicht alleine bin mit der Türproblematik.

Ich nenne es Türproblematik. So viele Möglichkeiten, nichts hindert mich, tausend Türen, hinter jeder ein fantastischer Lebensentwurf, der meiner werden könnte. Und doch ist jede Tür der Verschluss aller (gut, dramatische Ausschmückung und Übertreibung)  anderen und die Befürchtung, die falsche Entscheidung getroffen zu haben. Somit das Leben in einer Entscheidungslosigkeit, das Gefühl alles wäre möglich, dieses Innehalten vorm Sprung vom Dreimeterbrett, die bei dauerhaftem Nichtsprung in einer nervösen Anspannung endet, in der nichts passiert außer, dass die Zeit vergeht.

Und die Zeit vergeht.

So einfach ist das und da sind wir wieder beim Wachbleiben bis die lila Wolken kommen, Feste feiern wie Konfetti fällt, Dopamin verschwenden…

Hier läuft gerade von Jan und Udo (Delay und Lindenberg) „Im Arsch“. Textzeile: „Auch Seifenblasen hinterlassen Trümmer…“ Nur theoretisch unlogisch, denn was ist schmerzhafter als einer zerplatze Utopie, ein zerplatzter Lebensentwurf, das ist ja wie der Tod eines Seelenteils (ja zwanghafter Drang zu Übertreibung ist vorhanden).

Früher (und früher ist kein früher im Sinne von vor zehn Jahren, früher ist noch nichtmals ein Jahr her), früher wollte ich alles auf einmal. Ich wollte der perfekte Mensch sein. Perfektion nach eigener Definition in fast absolutistischem Wahn und gleichzeitig so zum Scheitern verurteilt, dass vor Seelenteiltod manchmal fast der Atem fehlte. Und all dieses Perfektionstreben machte es nicht besser, sondern nur mich schlechter.

Ich war projektbeladen und willig: Diätwillig, sportwillig, designwillig, blogwillig, beziehungswillig, weggehwillig, kulturwillig, putzwillig, arbeitswillig, fortbildungswillig und unentschlossen, unzufrieden, prioritätenlos. Gescheitert an den eigenen Ansprüchen.

Und nun, nachdem früher vorbei ist…

I am may be not perfect but some parts of me are pretty awesome (Ich bin vielleicht nicht perfekt, aber einiges an mir ist ziemlich fantastisch)

Was ist eigentlich mit der Türproblematik, mit der Frau auf dem Dreimeterbrett? Sie springt!

Sollte nach diesem wunderbarsten aller Schlusssätze wirklich noch etwas stehen? Wahrscheinlich nicht… Und doch will ich noch sagen, dass ich jetzt Prioritäten setze und besser noch, dass es meine eigenen sind; ich habe erkannt, dass ein Abend vorm Fernseher kein Grund für ein schlechtes Gewissen ist und zwei auch nicht; dass übertriebene Projektbeladenheit nicht zufrieden macht, Entscheidungen treffen schon; man sich Glück schon selbst erlauben muss; dass ich meinen eigenen Fantastismus mag und Perfektion kein Lebensentwurf ist.

Und nun Schluss (für heute).

noch mehr Fotos, diesmal als Gutschein

Verfasst Februar 2, 2014 von Lies von Lott
Kategorien: das tägliche Leben und ich, Geschenke, Kreativling, Post: Karten, Briefe und Co

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Ich „musste“ einen Gutschein basteln.

Meine Kollegin hatte Mittwoch Geburtstag, 28. Da sie uns bald verlässt (- um zurück gen Heimat (Berlin) zu gehen) haben wir ihr Gutscheine für einen „letzten Tag“ in Hamburg geschenkt, symbolisch natürlich.

Ich hab den Gutschein für die Fotobox am Schanzenflohmarkt gebastelt, Nummer zwei bis drei auf unserer Tages-to-do-Liste. Natürlich soll alles – bis zum Tag der Tage – noch ein bisschen geheimnisvoll bleiben, daher… Na ja, seht selbst.

Polaroid-Karte

PS: Das Foto ist/war zum Rausziehen.

“fuck”-Fotos

Verfasst Januar 27, 2014 von Lies von Lott
Kategorien: das tägliche Leben und ich

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Wenn ich Johannes Fucke hieße und Fotograf wäre, hätte ich eine Internetseite, die Fuckphoto.irgendwas hieße. Nun bin ich kein Fotograf und heiße nicht Johannes Fucke. Johannes’ Internetseite findet man unter: http://www.johannesfucke.com/

Die frisch geschossenen Fotos von mir gibt’s hier zu sehen.

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Definitiv keine fuck Fotos, würde ich sagen.


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